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VAN GOGH UND DEUTSCHLAND

23. Oktober 2019 | 8:00 - 16. Februar 2020 | 17:00

Frankfurt am Main

STÄDEL MUSEUM FRANKFURT

Sind Sie und Ihr Escort Frankfurt im kommenden Herbst zu Besuch in der Mainmetropole, dürfen Sie sich die Van-Gogh-Sonderausstellung im Städel Museum nicht entgehen lassen. Die seit mehreren Jahren mit großem Aufwand vorbereitete Präsentation, zeigt viele berühmte Werke des niederländischen Künstlers, der zum Wegbereiter der modernen Malerei wurde.

Van Gogh – das verkannte Genie

Der niederländische Maler Vincent van Gogh gilt als einer der berühmtesten Vertreter des Impressionismus. Er wurde am 30. März 1853 im holländischen Groot-Zundert als Kind eines Pfarrers geboren. Die Familie erzieht ihn und die fünf jüngeren Geschwister streng religiös. Seine große Liebe zur Kunst entdeckt der sensible junge Mann während seiner Lehrzeit in der Kunsthandlung seines Onkels. Er muss diese Tätigkeit aber abbrechen, weil er im Umgang mit den Kunden zu unbeholfen ist. Auch die Versetzung in die Londoner Niederlassung der Kunsthandlung bessert seinen auffälligen Gemütszustand nicht. Danach arbeitet Van Gogh kurze Zeit als Lehrer und Laienprediger. Seine wahre Erfüllung findet der junge Mann aber erst 1880 in der Malerei. Er liest Bücher, um sich die theoretischen Grundlagen der Malerei und Zeichnung anzueignen. Seine ersten Bilder vernichtet er. Auch die Einschreibung an der Akademie inspiriert sein künstlerisches Schaffen nicht. Zu dieser Zeit versucht er, die Werke des französischen Malers Millet zu kopieren. Seine Lieblingsmotive sind daher arbeitende Bauern und das einfache Leben auf dem Land.

Die von der verwitweten Cousine nicht erwiderte Liebe und sein Abfall vom Glauben führen zum Zerwürfnis mit Eltern und Verwandten. Der junge Mann, der schon zu dieser Zeit mehrere Jahre an Depressionen leidet, verlässt sein Elternhaus und zieht nach Den Haag. Dort wird er von seinem Schwager Anton Mauve in die Öl- und Aquarellmalerei eingeführt. Der bekannte Maler der Haager Schule inspiriert ihn zum Zeichnen von Minenarbeitern und deren beschwerlichem Alltag. Van Goghs neue Vorliebe für städtische Motive und einsame Landschaften zeigt sich in den ab 1881 fertiggestellten Ölgemälden.

1883 kehrt der junge Künstler in sein Elternhaus zurück, wo er in den folgenden zwei Jahren mehr als 180 Bilder malt. Es entstehen so bekannte Werke wie „Die Kartoffelesser“ und „Webstuhl mit Weber“. In dieser Phase seines Schaffens experimentiert er mit unterschiedlichen Stilen. Während seines dreimonatigen Aufenthalts in Antwerpen besucht van Gogh die ortsansässige Akademie und beginnt, japanische Farbholzschnitte zu sammeln, die einen großen Einfluss auf seinen späteren Stil haben werden. Als er im Frühjahr 1886 zu seinem geliebten Bruder Theo nach Paris zieht, lernt er dort den französischen Impressionismus kennen. Seine Begeisterung für dessen helle leuchtende Farben und die ihm unbekannte Maltechnik des Pointillismus bewirkt, dass er zukünftig überwiegend helle Farbtöne verwendet. Statt einfacher Bauernhäuser malt er nunmehr Großstadtszenen und Stillleben.

Im Atelier von Fernand Cormon, wo er Kurse belegt, lernt er die berühmten Impressionisten Henri de Toulouse-Lautrec und Paul Signac kennen. Van Gogh organisiert in Paris mehrere Gemeinschaftsausstellungen und macht 1887 die Bekanntschaft des von ihm sehr verehrten Malers Paul Gauguin. Im südfranzösischen Arles entstehen ab 1888 ganze 187 Bilder, die von der farbenfrohen Landschaft der Provence inspiriert sind. In seinem Atelier des Südens malt er außerdem viele seiner Sonnenblumenbilder. Van Gogh lädt seine Freunde Paul Gauguin und Emile Bernard dorthin ein, um mit ihnen zu arbeiten. Schon nach kurzer Zeit kommt es jedoch zum Zerwürfnis mit Gauguin: Der holländische Maler sieht sich als Schüler Gauguins, ohne zu verstehen, dass dieser eine andere Kunstphilosophie hat. Auch sein sich verschlechternder seelischer Zustand belastet das Verhältnis zu Gauguin.

Van Gogh erleidet infolge des Streits einen Nervenzusammenbruch und schneidet sich in seiner Verwirrtheit das linke Ohr ab. Am nächsten Tag bringt man den bewusstlosen und stark geschwächten Maler ins Krankenhaus. Seine psychische Verfassung verschlechtert sich zusehends, als er erkennt, dass sich Gauguin von ihm abgewandt hat. Nach seiner Entlassung aus der Klinik malt er sich selbst mit verbundenem Kopf. Einige Monate später muss er erneut ins Krankenhaus eingewiesen werden. Nachdem sogar die Einwohner von Arles seine Zwangseinweisung veranlasst hatten, geht der schwer depressive und an Epilepsie leidende Maler im Mai 1889 freiwillig in die Nervenheilanstalt von Saint-Rémy. Dort entstehen seine wohl ausdrucksstärksten Gemälde „Schwertlilien“, „Sternennacht“ und „Zypressen“.

Im Sommer 1889 unternimmt van Gogh einen Selbstmordversuch mit giftigen Farben. Während dieser Zeit präsentiert sein Bruder Theo, der immer noch im Kunsthandel tätig ist, seine Werke der Öffentlichkeit. Die illustre Kunstszene, die den Maler van Gogh bis dato nicht kannte, kauft jedoch nur ein einziges Werk, die Roten Weingärten von Arles. In seiner letzten Schaffensphase lebt der glücklose Künstler in dem nahe Paris gelegenen Örtchen Auvers-sur-Oise. Dort entstehen in nur 70 Tagen seine letzten 75 Gemälde und 60 Zeichnungen. Am 27. Juli 1890 schießt sich der seelisch labile Maler eine Kugel in die Brust und stirbt zwei Tage später an den Folgen einer Blutvergiftung. Seine letzte Ruhestätte findet der unglückliche Künstler auf dem Friedhof von Auvers-sur-Oise. Erst als die Witwe des Bruders Teile von van Goghs Werk in Deutschland ausstellen lässt, würdigt die Öffentlichkeit sein bemerkenswertes Oeuvre.

Van Gogh im Städel Museum

Vincent Van Goghs höchst eigenwillige Malereien, deren intensive Farben nicht der realen Vorlage, sondern seinen extremen Gemütszuständen entsprechen, werden nach 1905 Vorbild der deutschen Expressionisten. Sie lassen sich davon inspirieren, dass der oft verzweifelte Künstler sein tief empfundenes Leid in seinen Werken verarbeitet. Das Oeuvre des Malers, der zu Lebzeiten damit nur wenig Geld verdiente, umfasst insgesamt etwa 900 Zeichnungen und ebenso viele Gemälde. Eines seiner sieben Sonnenblumenbilder wurde 1990 auf einer Auktion für 37 Millionen Euro ersteigert.

Das bekannte Frankfurter Städelsche Kunstinstitut präsentiert in der Zeit vom 23. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 die Sonderausstellung „van Gogh und Deutschland“. Diese thematisiert den Einfluss des niederländischen Malers auf die deutschen Künstler des beginnenden 20. Jahrhunderts und die Bedeutung der deutschen Kunstsammler für den posthumen Erfolg des berühmten Malers. Denn Deutschland war nach van Goghs frühem Tod das erste Land, dessen Museen und Galerien sich für sein umfangreiches Werk interessierten. Die Ausstellung, die seit mehreren Jahren vorbereitet wird, zeigt 45 der wichtigsten Werke van Goghs im Kontext mit etwa 95 Werken deutscher Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel und mit den ebenfalls von dem niederländischen Künstler beeinflussten Werken von Marie Slavona und Peter August Böckstiegel. Zu den in der Ausstellung gezeigten Leihgaben aus deutschen und internationalen Sammlungen gehören unter anderem die bekannten Selbstporträts aus dem Kröller-Müller Museum (Otterlo) und dem Chicagoer Art Institute.

In der bekannten Villa Kennedy logieren

Möchten Sie die bisher größte Ausstellung des Frankfurter Städel Museums besuchen, bietet es sich an, mit einer attraktiven Dame des Escort Frankfurt im Hotel Villa Kennedy zu logieren. Das nahe dem Museumsviertel gelegene Fünf-Sterne-Hotel wurde 1901 im Stil der Neogotik und Neorenaissance erbaut und war einst der luxuriöse Wohnsitz einer weltweit bekannten Frankfurter Bankiersfamilie. Sein Zentralbau, die ehemalige Villa Speyer, ist heute denkmalgeschützt. Zur Jahrtausendwende erwarb ein Frankfurter Projektentwickler das Grundstück und ließ es im Jahr 2006 von einem Londoner Architekturbüro im englisch-italienischen Stil umgestalten und um mehrere große Neubauten erweitern. Zum Gedenken an den Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963 in Deutschland, nannte man das Haus Villa Kennedy.

Das heute zur englischen Rocco-Forte-Hotelgruppe gehörende Gebäude beherbergt eine der größten europäischen Präsidentensuiten, die 326 Quadratmeter große ehemalige Georg-Speyer-Suite. Es erinnert an die bekannten Palasthotels des ausgehenden 19. Jahrhunderts und hat 163 Zimmer, einen Garten mit Swimmingpool im Hof und diverse Tagungsräume. Seine elegant eingerichteten lichtdurchfluteten Zimmer bieten viel Komfort auf großer Fläche. Das zentral, aber dennoch ruhig gelegene Luxushotel verfügt über ein preisgekröntes Bar-Restaurant, in dem der italienische Starkoch Fulvio Pierangelini mit viel Sorgfalt außergewöhnliche Menüs kreiert. Für wohltuende Entspannung sorgt der sich über vier Ebenen erstreckende Spa mit großem Swimmingpool. Dort können Sie sich von den Therapeuten mit einer Gesichtsmassage, einer Körperbehandlung mit erlesenen Pflegeprodukten, mit einem Dampfbad oder einer finnischen Sauna verwöhnen lassen. Ein modern ausgestatteter Fitnessraum lädt zum Trainieren ein. Sind Sie zu Gast in Frankfurt und suchen Sie eine exklusive Begleitung, bemühen Sie unsere Agentur gerne jederzeit.

Details

Beginn:
23. Oktober 2019 | 8:00
Ende:
16. Februar 2020 | 17:00
Veranstaltungskategorie:

Ort

STÄDEL MUSEUM
Schaumainkai 63
Frankfurt am Main, Hessen 60596 Deutschland
+ Google Karte
Website:
http://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/georg-baselitz
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Schaumainkai 63
Frankfurt am Main, Hessen 60596 Deutschland
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http://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/georg-baselitz