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MONOCHROME – PAINTING IN BLACK AND WHITE

30. Oktober 2017 | 10:00 - 18. Februar 2018 | 18:00

national-gallery-london

NATIONAL GALLERY LONDON

Manchmal hat Schwarz-Weiß-Denken auch etwas für sich, davon können Sie und Ihr Escort Hannover sich dieser Tage in London überzeugen. Anders sehen – so der Untertitel der Ausstellung über Schwarz-Weiß-Malerei, zeigtgemalte Objekte, darunter Arbeiten auf Glas, Pergament, Keramik, Seide, Holz und Leinwand von etwa Leonardo da Vinci, Rembrandt, Dürer, Edgar Degas, Pablo Picasso und Gerhard Richter. Sie deckt damit einen Zeitraum von rund 700 Jahren ab. Damit hat die Londoner Nationalgalerie einen großen Coup gelandet: Mit der unkonventionellen Themenwahl für ihre große Herbstausstellung, erforscht sie die Tradition der Schwarzweißmalerei von ihren Anfängen im Mittelalter über die Renaissance bis ins 21. Jahrhundert. Das Malen mit hauptsächlich schwarzen und weißen Pigmenten, übt seit jeher eine Faszination auf Künstler aus, war aber bis heute niemals Gegenstand einer größeren internationalen Ausstellung. Es gibt viele verschiedene Gründe warum Maler ihre Farbpalette mutwillig  beschränken; der Hauptgrund dürfte jedoch sein, dass der Künstler die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf ein bestimmtes Sujet, Konzept oder eine bestimmte Technik fokussieren möchte. Der Betrachter soll genau Hinsehen. Außerdem bewirkt der Verzicht der Komplexität von Farbe befreiend, das Experimentieren mit Form, Material und Symbolik wird so gefördert. Gerhard Richter nennt die Farbe Grau ideal für die Vermittlung von Objektivität und Indifferenz- wie Sie deutlich an Richters Arbeit „Helga Matura mit Verlobtem“ von 1966 erkennen können. Albrecht Dürer hingegen ermöglichte die Arbeit mit Licht und Schatten eine sorgfältige Untersuchung seines Motivs. Und so äußern sich auch die ersten Kritiker begeistert und bezeichnen die Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf organisiert wurde, alserfrischend, anders und originell“. Und so originell endet sie auch, nämlich mit einem Lichteffekt. Sie und Ihr Escort Hannover dürfen gespannt sein!

Wahrhaft Schönes in „Grisaille“ 

Die Ausstellung macht in fünf Themenschwerpunkten die Gründe für die Reduzierung der Farbpalette deutlich. Bis zum 16. Jahrhundert führten weitgehend sakrale und religiöse Beweggründe zum Einsatz der „Grisaille“-Technik. Für Sie und Ihr Escort Hannover in der Schau beeindruckend verdeutlicht, durch ein Kirchenfenster eines französischen Klosters aus dem 14. Jahrhundert und an einem speziell für die Karwoche geschaffenen Wandteppich aus Genua von 1538. Im Laufe der Zeit taten sich neue künstlerischen Sparten, wie Druck und Bildhauerei – und später Fotografie und Film auf. Der zunehmende Wettbewerb mit anderen, forderte die großen Meister heraus, sich auf das Feld der Schwarz-weiß-Malerei zu begeben. Ein wahres Lehrstück dieser Ausprägung ist Eycks Diptychon „Die Verkündigung“ aus dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid (um 1435): Die in Öl gemalten Figuren der Jungfrau Maria und des Erzengels Gabriel in Weiß auf Schwarz erscheinen wie aus Stein gehauen. Oder, die jeglicher Verzierung beraubte Schwarz-weiß-Version des berühmten Frauenaktes „Die große Odaliske“ von Jean-Auguste-Dominique Ingres. Mit Picasso, Giacometti und Malewitsch gelingt der Sprung in die Schwarz-Weiße-Moderne, um mit Gerhard Richters Werk „Grauer Spiegel – 765“ einen intellektuellen Aufruf an die Zuschauer zu adressieren. Er soll sich ohne Sentimentalität „mit dem auseinandersetzen, was er sieht“. Die Ausstellung wirft einen radikal neuen Blick darauf, was passiert, wenn Künstler das komplexe Farbspektrum beiseite legen und sich auf die visuelle Kraft von Schwarz, Weiß und allem dazwischen konzentrieren.

Bewusstseinserweiternder Hotelaufenthalt in Sicht

Zum Schluss überrascht die Nationalgalerie mit einem brillanten Einfall: Olafur Eliassons immersive Lichtinstallation „Room for one colour“ von 1997, taucht den Besucher, samt Gesichtsfarbe und Kleidung, in das Licht gelber Sodium-Lampen und damit in eine monochrome Welt, die durchaus bewusstseinsverändernd wirkt. Ein kleiner Tipp am Ende: Falls Sie und Ihr Escort Hannover es nicht nach London schaffen, die Schau macht danach Station im Museum Kunstpalast in Düsseldorf und wird dort vom 21. März bis zum 15. Juli 2018 zu sehen sein. Um Ihre London-Reise gebührend abzurunden, steigen Sie und Ihr Escort Hannover im legendärsten Hotel der Welt- dem Savoy – ab. Es wurde 1889 eröffnet und war Schauplatz der Leben von Königen, Politikern und Legenden der Bühne und des Films. Und es atmet noch immer den Glamour längst vergangener Zeiten, erstrahlt aber heute in neuem Glanz. So werden alle Gäste persönlich begrüßt und zu ihrem Zimmer oder ihrer Suite begleitet. In den eleganten und komfortablen Räumen werden Sie sich fühlen wie in einem zweiten Zuhause, wenn auch mitten im Herzen der britischen Metropole. Im Hotel vereinen sich zwei Stilrichtungen – die der Ära Edwards und des Art Déco – zu einem Gesamtkunstwerk. Bei den Renovierungsarbeiten wurde ihnen detailgetreu Rechnung getragen, Tradition und zeitgemäße Technologien konnten so auf dezente Art verwoben werden. Ausschließlich beste Materialien, angefangen von Muranolüstern und Wandaccessoires aus Seide bis hin zu italienischer Bettwäsche und Marmorfußböden, wurden für die Ausstattung der Zimmer und Suiten verwendet. Dieses Hotel quillt geradezu über vor Originalität: Einzigartige Kamine und sensationelle Ausblicke über die Themse und die Stadt, zeugen von der Besonderheit des Savoy- die Sie und Ihr Escort Hannover ausgiebig genießen dürfen.

Details

Beginn:
30. Oktober 2017 | 10:00
Ende:
18. Februar 2018 | 18:00

Ort

The National Gallery
Trafalgar Square
London,
+ Google Karte
Webseite:
https://www.nationalgallery.org.uk
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30. Oktober 2017 | 10:00
Ende:
18. Februar 2018 | 18:00

Ort

The National Gallery
Trafalgar Square
London,
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Webseite:
https://www.nationalgallery.org.uk