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MARKUS LÜPERTZ

13. September 2019 | 10:00 - 26. Januar 2020 | 20:00

München

DIE ZONE DER MALEREI

DER MALERFÜRST IM HAUS DER KUNST

Unter dem Titel „Die Zone der Malerei“ zeigt das Haus der Kunst in München ab dem 13. September eine umfassende Einzelausstellung des Künstlers Markus Lüpertz. Das Haus der Kunst gilt als eines der angesehensten Kunstmuseen in Europa. Dabei hat es gar keine eigene Sammlung. Stattdessen ist es, dank seiner wechselnden aktuellen Ausstellungen, stets ein Spiegel unserer Zeit. Dabei setzt es sich auch oft mit seiner eigenen düsteren Geschichte auseinander, da es 1937 als „Haus der Deutschen Kunst“ eröffnet wurde und damals als neuer Kulturpalast der nationalsozialistischen Propagandakunst gewidmet war. Es befreite sich 1955 von dieser Vergangenheit mit einem Paukenschlag, als es Picassos Antikriegswerk „Guernica“ präsentierte. In seinem Leitbild erklärt das Museum, dass es der „Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet“ sei. Die Kuratoren wollen mit der Wahl ihrer Ausstellungen den Blick auf die zeitgenössische Kunst schärfen.

Leider war die Ausstellung „Die Zone der Malerei“ im Vorfeld auch von negativen Tönen begleitet, da sie erst entstand, nachdem zwei andere Künstler dem Münchner Haus der Kunst ihre Teilnahme abgesagt hatten. Schuld waren offenbar finanzielle Schwierigkeiten, denn als der bisherige Direktor Okwui Enwezor im Sommer 2018 plötzlich von seinem Posten zurücktrat und kurz darauf starb, hinterließ er im Budget ein Millionenloch. Er hatte sich lange über eine ständige „Unterfinanzierung“ seines Hauses beklagt. Dennoch wird sich das Haus der Kunst ab 2020 grundlegend verändern. Ein Besuch der Markus-Lüpertz-Ausstellung ist die vielleicht letzte Möglichkeit, das Haus der Kunst in der Form, wie man es seit den 70er Jahren kennt, zu erleben. Das Gebäude befindet sich unter dem Motto „Renovate/Innovate“ derzeit in der Planungsphase zu einer Rundumerneuerung. Die 24.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche soll mit den 8000 Quadratmetern des bisher nicht zugänglichen Westflügels erweitert werden. Alle Räume werden neu gestaltet und den modernen Anforderungen, die Besucher und Aussteller heute an ein Museum stellen, angepasst. Sie können mit Ihrer zauberhaften Begleitung von Escort München einen entspannten und lehrreichen Nachmittag im Haus der Kunst verbringen. Es bietet sich an, Ihre Kunstkenntnisse gezielt zu vertiefen, da das Museum als besonderes Schmankerl die private Führung anbietet.

LÜPERTZ – VOM BOHÈME ZU EINEM DER GRÖSSTEN NAMEN DER GEGENWART

Markus Lüpertz gilt heute als einer der größten Künstler der Gegenwart. Seine Werke wurden in den wichtigsten Museen Europas gezeigt, und einmal gelang ihm sogar der Sprung über den Atlantik, als er mit einer Ausstellung in Saint Louis das US-amerikanische Publikum begeisterte. Dabei waren seine Anfangsjahre verworren. Nach wenigen Wochen in der französischen Fremdenlegion ging er nach West-Berlin, um nach seiner kurzen Bekanntschaft mit dem Militär nun völlig dem Wehrdienst zu entkommen. Dort gründete er in den 60er Jahren mit anderen Künstlern eine Selbsthilfegalerie. Damals schrieb der in Böhmen geborene Lüpertz in einem Gedicht: „Liebt den Bohème. Liebt mich.“ Der Berliner Künstler gehörte jedoch sehr bald dem Kultur-Etablissements an, als er Anfang der 70er Jahre einen Lehrstuhl in Karlsruhe annahm und später sogar Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie wurde.

Lüpertz lebt heute erneut in Berlin und zusätzlich in Florenz; seine Werkstatt befindet sich in Teltow. Dort entstehen seine teilweise sehr monumentalen Arbeiten, mit denen er von Anfang an immer wieder überraschte. Als die Kunstwelt in den 60er Jahren noch das Abstrakte suchte, entwickelte er bereits die ersten Formen des später so hoch gerühmten Neo-Impressionismus/ Expressionismus und schuf eine einzigartige Kombination von Figuration und Abstraktion. Auch als Bildhauer blieb er stets diesem Stil treu. Zu seinen liebsten Motiven gehört das männliche Gesicht, das er häufig weinend darstellt. Als seine Begeisterung für den Mann als Motiv vor zwanzig bis dreißig Jahren seinen Höhepunkt erreichte, entstand seine berühmteste Bilderserie: „Männer ohne Frauen – Parsifal“. Parsifals Schicksal aus Richard Wagners gleichnamiger Oper war dabei sein inhaltliches Motiv. Symbolisch sollen diese Bilder jedoch auch die Einsamkeit des Malers in seinem Atelier darstellen. Erst nach 1997 widmete er sich in seinen neuen Arbeiten mehr und mehr der Landschaft, die von Kritikern teilweise als „sehr flüchtig“ bezeichnet wurden. Bekanntestes Beispiel für diese Zeit sind seine Exponate für das Foyer im Bundeskanzleramt aus dem Jahr 2001. Unter dem Titel „Die sechs Tugenden“ zeigt er formlose Farben. Markus Lüpertz arbeitete seit den 80er Jahren auch mit zahlreichen Kirchenfenstern. Es sei das größte Glück eines Malers, wenn er mit dem Licht arbeiten kann, sagte er dazu. Seine Kirchenfenster können Kunstfreunde heute im französischen Nevers, aber auch in Köln, Lübeck, Landsberg und Lippstadt bewundern.

Das Haus der Kunst will mit seiner Ausstellung verdeutlichen, dass Lüpertz Arbeiten oft etwas anderes zeigen, als sie eigentlich darstellen. Wer glaubt, ausschließlich eine Landschaft oder einen weinenden Mann zu sehen, wird bei näherer Betrachtung etwas anderem belehrt. Menschen, die sich mit der Kunst von Lüpertz eingehend auseinandersetzen, werden dabei oft mit Schlagworten konfrontiert. Es heißt, die Motive seien vergrößert und die Perspektiven ungewöhnlich. Aber er arbeitet gegen bekannte ästhetische Kategorien, er schafft seine „eigene Zone der Malerei“. Dies – so das Haus der Kunst – sei der Grund für den Titel der Ausstellung. All jene, die Lüpertz Kunst betrachten, begeben sich in dessen „Zone der Malerei“. Aber auch die Vergangenheit spielt eine große Rolle. Die Geschichte des ehemaligen „Hauses der Deutschen Kunst“ mache – so die Kuratoren – Lüpertz nachdenklich. Deshalb widmet sich ein Teil der Ausstellung einzig und alleine der nationalsozialistischen „Funktionalisierung der Kunst“. Für Sie und Ihre interessierte Begleitung des Escort München ergibt die Ausstellung Möglichkeiten für breitgefächerte Diskussionen. Sowohl die deutsche Geschichte als auch die Geschichte der Kunst seit den 30er Jahren werden dank der Arbeiten von Lüpertz lebendig, ohne dass es dabei um harte Fakten geht. Stattdessen stehen Gefühle und Gedanken im Mittelpunkt.

ELEGANT, ANGESAGT UND „IN“ – DAS FIVE-STAR-HOTEL „THE CHARLES“

Das Haus der Kunst liegt am südlichen Ende des Englischen Gartens und damit in einer der schönsten Ecken Münchens. Gleich daneben fließt der Eisbach, und nur hier wirft er die berühmte Eisbachwelle, an der Münchner Surfer so gerne ihre Kräfte messen. München zeigt sich aber auch von seinen schönsten Seiten, wenn man die andere Richtung einschlägt. Auf der anderen Straßenseite beginnt der Hofgarten, die Residenz und die weltberühmte noble Maximilianstraße sind ebenfalls gleich um die Ecke. Wir sind im Viertel der edlen Restaurants und der besten Hotels, die die Stadt zu bieten hat. Auch das angesagte Fünf-Sterne-Hotel „The Charles“ liegt ganz in der Nähe der angesagten Sophienstraße, gleich hinter dem Alten Botanischen Garten. Hier stand einst die alte Universitätsbibliothek. „The Charles“ gilt heute als eines der markantesten Gebäude der Innenstadt, das auch für seine exzellenten Suiten bekannt ist, die – vor allem in den oberen Stockwerken – einen einzigartigen Blick über München bieten. Nur wenige Hotelzimmer erlauben einen so wunderbaren Rundblick auf die bayerische Hauptstadt und den blau-weißen Himmel Bayerns.

Dazu kommt der Hauch von Luxus, der alle Gäste des Hauses umgibt. Wem die großen Badezimmer mit Ausblick nicht reichen, kann den hauseigenen Pool und das herrliche Spa besuchen und sich rundum verwöhnen lassen. Dazu kommen zwei Restaurants und die „Sophia’s Bar“, die rund um die Uhr geöffnet hat. Hier können Sie mit Ihrer Begleitung von Escort München auch noch tief in der Nacht bei einem Cocktail über die Ausstellung im Haus der Kunst plaudern oder Pläne für die nächsten Stunden machen. Wo flirtet es sich besser, als in einem noblen und dennoch entspannten Ambiente? Dazu noch ein ausgefallener Cocktail, und das Leben zeigt sich wahrlich von seiner schönsten Seite.

Details

Beginn:
13. September 2019 | 10:00
Ende:
26. Januar 2020 | 20:00
Veranstaltungskategorie:

Ort

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
München, 80538
+ Google Karte

Details

Beginn:
13. September 2019 | 10:00
Ende:
26. Januar 2020 | 20:00
Veranstaltungskategorie:

Ort

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
München, 80538
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