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KERSTIN BRÄTSCH – MUSEALE EINZELAUSSTELLUNG IM MUSEUM BRANDHORST MÜNCHEN

25. Mai 2017 | 8:00 - 17. September 2017 | 17:00

Brandhorst

„Innovation“ – so lautet der Titel der Überblicksausstellung der in Hamburg  geborenen und heute in New York lebenden Malerin. Innovativ, weil jung, schön und gebildet, sind auch unsere Escort München Modelle, die Sie sehr gerne ins Museum begleiten. Die Künstlerin entlehnte den Titel der Ausstellung einem Werbeslogan der Firma Brätsch Kompressoren aus Hamburg. Ob Brätsch mit den Namensgebern verwandt oder verschwägert ist, ist nicht bekannt.  Mit dem Titel macht Kerstin Brätsch den Erwartungsdruck deutlich, den Künstler, dank des schnelllebigen Marktes oft spüren. Ständig sind sie gezwungen sich zu beweisen und mit immer neuen Ideen und Werken aufzuwarten. Brätsch schafft es, diese Strukturen und Erwartungen mit viel Humor und in aller Klarheit darzulegen. Für die Künstlerin ist die Malerei im Hinblick auf soziale Zusammenhänge wichtig. Besonders deutlich wird dies in ihren Kooperationsprojekten, die zentral für ihr Schaffen sind. Die Ausstellung zeigt neben Solo-Arbeiten auch Beiträge von und mit DAS INSTITUT, Full-Fall (Davide Stucchi und Mattia Ruffolo), Gaylen Gerber, Jane Jo, Allison Katz, KAYA, Kathrin Sonntag, UNITED BROTHERS (Ei und Tomoo Arakawa), sowie des Filmemachers Alexander Kluge. Kerstin Brätsch opponiert gegen einen erstaunlich langlebigen Künstlerbegriff, der sich zumeist in der Darstellung männlicher Künstlergenies manifestiert. Das Mittel ihrer Wahl ist die Kollaboration und in diesem Zusammenhang weisen wir gerne auf die Kollaborationsfähigkeit unserer Escort München Damen hin. Bei den Kollektivarbeiten ist sicherlich ein Ziel, die Autorenschaft der Werke zu verschleiern. Wir ahnen es, Brätsch erlaubt sich damit einen Seitenhieb auf den Kunstmarkt, der den Wert eines Werkes nur dank eindeutiger Zuschreibung ermitteln kann. Erstaunlich ist dennoch, daSs Brätsch, die zusammen mit Adele Röder hinter DAS INSTITUT steht, auf den wichtigsten Kunstmessen erfolgreich von der Galerie Balice Hertling vertreten wurden. Kerstin Brätsch weiß sich aus dem Fundus der Kunstgeschichte zu bedienen: Die Einflüsse des Digitalen verbindet Sie auf eine einzigartige Weise mit einer Reflexion über kunsthistorische Traditionen. Ihr ebenso universelles wie konsequentes Werk lebt von der Analysefähigkeit der Künstlerin und der Hommage an malerische Prozesse.


Digitales Handwerk und Kulturschock

Im optisch reizvollen Museum Brandhorst, sehen Sie und Ihre Escort München Begleitung rund 60 großformatige Malereien auf Papier, Polyesterfolie und in Marmoriertechnik, über 40 handgefertigten Glasarbeiten, zahlreiche Videos, zwei Diaprojektionen, eine große Installation sowie Arbeiten die den Raum einbeziehen. Die Ausstellung gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in die malerische Praxis der Künstlerin von 2006 bis heute. Kerstin Brätschs Bilder sind ein Spiegel dessen, was heute auf den traditionell malenden Künstler einwirkt: Die zunehmende Dominanz digitaler Technologien setzt die Maler unter Leistungsdruck. Bilder fallen unter digitaler Einwirkung zurück und mutieren zu reinen Oberflächen, auf denen sich beliebige Trägermaterialien ausbreiten können. Diesem Problem widmet sich die Künstlerin in den Werkserien „New Images / Unisex“ von 2008/2009 und „FürstFürst“ von 2009, die auf digitalen Entwürfen der Künstlerin Adele Röder basieren. Die Malereien zeigen technische Motive, Bilder aus Design und Mode, beispielweise Missoni-Muster oder der Unternehmenswerbung. So behauptet sich die Malerei in ihrer Materialität von Farbe und Bildträger, gegen die ephemeren digitalen Bilder. Kerstin Brätsch, geboren 1979, studierte in Berlin an der Universität der Künste (UdK) und zog anschließend in die USA, wo sie in eine Art „Kulturschockloch“ fiel, weil das Leben dort völlig anders funktionierte. Seien Sie versichert, bei einem Treffen mit einem Escort München müssen Sie keinen Schock befürchten. Vielleicht lernte die Künstlerin dabei, wie zerbrechlich die eigene Identität sein kann, aber auch, dass Perspektivverschiebungen nicht immer negativ gesehen werden müssen. Deutlich wird das mit der „Psychic“-Serie (dt. Hellseher) die von 2006 bis 2008 während ihres Studiums an der Columbia University in New York entstand. Die Künstlerin suchte für die Serie immer wieder Wahrsagerinnen auf, deren Persönlichkeitsdeutungen sie in übergroße, gemalte Gesichter übersetzte. Sie schafft Projektionsflächen, in dem sie dort, wo sonst Augen, Nase und Mund erscheinen Leerstellen lässt, die mit abstrakten Mustern und Schattierungen gefüllt sind. Damit unterminiert sie nicht nur die Bildgattung Porträt, sondern stellt ein zentrales Thema ihres Schaffens heraus: die Relation von Malerei und Subjektivität, die sie in ihren Arbeiten immer wieder hinterfragt, destabilisiert und gelegentlich persifliert.

Pinselstriche für eine alternative Geschichte der Malerei

Der abstrahierte Pinselstrich ist dabei das zentrale Motiv in Brätschs Sujet. Er wandert durch Werkgruppen, erscheint mal groß mal klein, isoliert oder neu eingebunden und fungiert damit als Repräsentant einer Subjektivität. Hierbei wird deutlich, dass Brätsch das Digitale keineswegs verteufelt, denn sie nutzt den Pinselstrich wie ein digitales Sample- endlos kombinierbar und in diverse Sujets integrierbar. 2012 übersetzt Kerstin Brätsch die Pinselstriche in Glas. An ihrer Seite ist dabei Glasmalermeister Urs Rickenbach, der ihr bei der aufwändigen Handarbeit assistiert. Zusammen mit einer kunstaffinen Escort München Verabredung entdecken Sie, was hinter diesem Konzept steckt: Der Pinselstrich ist eng an die gestische Ausdrucksweise eines Malers gebunden. Durch die Übersetzung in Glas, entsteht zum einen ein realer und materieller Körper zum anderen negiert die Transparenz des Glases diese Körperlichkeit. Mit ihren Glasarbeiten sowie den „Unstable Talismanic Rendering“- Marmorierungen, die seit 2014 entstehen, erschließt sich Brätsch für ihr Werk jahrhundertealte kunsthandwerkliche Techniken, die oft als vermeintlich minderwertige Formen künstlerischen Ausdrucks beschrieben werden. Ihr Ziel ist es, auf anderen Pfaden und über Seitenwege eine alternative Geschichte der Malerei zu schreiben. Für das Kooperationsprojekt KAYA, wofür Brätsch, zusammen mit dem Künstler Debo Eilers arbeitet, ist die widersprüchliche Körperlichkeit von Bildern zentral. Die beiden Künstler arbeiten für das Projekt seit sechs Jahren mit dem Mädchen Kaya zusammen. Die ist inzwischen achtzehn und möchte, wie sollte es anders sein, auch Künstlerin werden. Im Brandhorst zeigt das Künstlerduo (oder besser Trio) die sogenannten „Bodybags“ (dt. Leichensäcke). Dafür schnitten sie Brätschs Malereien auf, stopften sie mit Eilers Objekten und vernähten sie unsauber. Sichtbar bleiben Narben auf dem (Bild-)Körper, deren symbolische Zusammenfügung, trotzdem keine wirkliche Heilung bieten kann. Gesetzt dem Fall, dass Sie und Ihr Escort München noch nicht genug von modernen Kunst haben, befinden sich ein Steinwurf vom Museum Brandhorst entfernt die Neue Pinakothek, die Pinakothek der Moderne und die Alte Pinakothek. Sie haben die Qual der Wahl!

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Details

Beginn:
25. Mai 2017 | 8:00
Ende:
17. September 2017 | 17:00

Ort

MUSEUM BRANDHORST
Theresienstraße 35 a
München,80333
+ Google Karte
Telefon:
49.89.23805-2286
Webseite:
www.museum-brandhorst.de