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HELMUT NEWTON

5. November 2020 | 10:00 - 5. November 2030 | 18:00

NOVEMBER 2004 BIS AUF WEITERES: HELMUT NEWTON’S PRIVATE PROPERTY – DAUERAUSSTELLUNG

HELMUT NEWTON – MEHR ALS „NUR“ NACKTE FRAUEN

„Es gibt Bilder, die misslingen. Aber ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal.“ (Helmut Newton)

Fotos von nackten Frauen sind heute nun wirklich keine Sensation mehr. Es soll sogar Leute geben, die eine lange Reihe von typischen Helmut-Newton-Fotos als langweilig empfinden. Das berichtet zumindest die Autorin Amely Deiss, als sie anlässlich Newtons 100. Geburtstags ein Buch über ihn veröffentlichte. Sie widerspricht dieser Behauptung vehement, und das zu Recht. Die Dauerausstellung „Helmut Newton’s Private Property“ im Berliner Museum für Fotografie zeigt, wie sehr Newton die Akt- und Modefotografie des 20. Jahrhunderts prägte und lebte. Im ersten Stock des Museums werden parallel dazu jeweils wechselnde Ausstellungen aus der hauseigenen Newton-Sammlung gezeigt. 

DER BLICK HINTER DIE KAMERA

Was Newton vor seiner Kamera hatte, ist hinlänglich bekannt: Frauen und Berühmtheiten. Manche nackt, manche in atemberaubenden Roben. Newton war der Fotograf, der in den 70er-Jahren die Modefotografie zum Kunststil erhob und vor dem selbst US-Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour Respekt hat. Wer wissen möchte, wie es hinter der Linse zuging, ist in der Berliner Dauerausstellung bestens aufgehoben. Zusammen mit einer kunstaffinen Begleitung unseres renommierten High Class Escort können Sie über seine Kameras, Stative, Objektive und Motive staunen. Selbst Teile seines Büros sind zu sehen. So können Sie ansatzweise erahnen, wie der große Meister lebte und arbeitete. Übrigens immer mit seiner Frau June in greifbarer Nähe, die unter dem Pseudonym Alice Springs selbst als Fotografin arbeitete. Newton scheint der Gentleman unter den Fotografen gewesen zu sein, der Mode nicht nur gerne ablichtete, sondern immer dafür sorgte, auch selbst perfekt gekleidet zu sein. Alle Models, die er akribisch castete, entsprachen in der Regel einem gewissen Typus und fühlten sich am Set stets sehr wohl. Wie sie waren? Groß, am besten ab 178cm aufwärts, schlank, athletisch und gerne blond. Fotomodell-Grössen wie Nadja Auermann, Cindy Crawford, Linda Evangelista, Grace Jones u.v.m., rissen sich förmlich darum, von ihm abgelichtet zu werden. Dies galt als Karrieresprungbrett par excellence und wurde als Ticket zum Erfolg betrachtet.

HELMUT NEWTON UND DIE STARKEN FRAUEN

Anlässlich seines 100. Geburtstags am 31. Oktober 2020 sind eine Reihe von Büchern und Dokumentationen über den großen Meister erschienen. Einen Überblick über die wichtigsten Bücher hat die Zeitschrift fotomagazin zusammengestellt. An einigen der ausgewählten Fotos ist deutlich zu erkennen, wie wichtig ihm die Inszenierung war. Selbst zufällig wirkende Szenen waren bis ins kleinste Detail geplant – eine Sichtweise, die Profis auszeichnet. Selten überließ er Dinge dem Zufall. Seine Models wirken auf fast allen Fotos stark und emanzipiert – auch wenn sie nackt sind. Ein Selbstverständnis, das nur entstehen kann, wenn die Stimmung perfekt und professionell ist. Genau so geben sich die Damen des High Class Escort: Stets elegant und stilsicher. Dabei ist es kein Zufall, dass Newtons Werke im Berliner Museum für Fotografie zu sehen sind. Newton kam 1920 in Berlin als Helmut Neustädter zur Welt. Er entstammte einer wohlhabenden, jüdischen Familie und konnte glücklicherweise 1938 flüchten. Obwohl er nach 1938 in Australien, Kanada, USA und Monaco lebte, hinterließ er das Werk seiner Heimatstadt und wurde dort auf eigenen Wunsch beigesetzt. 

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Details

Beginn:
5. November 2020 | 10:00
Ende:
5. November 2030 | 18:00

Ort

Museum für Fotografie
Jebensstraße 2
Berlin, 10623
+ Google Karte anzeigen
Website:
https://www.smb.museum

Details

Beginn:
5. November 2020 | 10:00
Ende:
5. November 2030 | 18:00

Ort

Museum für Fotografie
Jebensstraße 2
Berlin, 10623
+ Google Karte anzeigen
Website:
https://www.smb.museum