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EINTAUCHEN INS BILD –  JAMES ROSENQUIST

18. November 2017 | 10:00 - 4. März 2018 | 18:00

Museum Ludwig

MUSEUM LUDWIG KÖLN

Einen Katzensprung von Frankfurt entfernt, liegt das schöne Köln, was besonders in der Vorweihnachtszeit romantische und heimelige Anlaufstellen zu bieten hat. Aber Köln steht auch immer für große Kunst, die Ihr Herz und das Ihrer Escort Frankfurt Lady ebenso erwärmt. Mit einer groß angelegten Schau, stellt das Museum Ludwig die Werke von James Rosenquist vor. Werke, die dezidiert in den Kontext ihrer kulturellen, sozialen und politischen Dimension angesiedelt werden müssen. Neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein, gilt James Rosenquist als Denker im Pop-Art-Dreigestirn, denn Rosenquist war in seiner künstlerischen Ausführung wesentlich politischer, philosophischer und hintergründiger als die anderen beiden Künstler. In Köln können Sie seine Werksammlung jetzt ausgiebig entdecken. James Rosenquist formulierte seine Erfahrungswelten so:„Ich möchte, dass die Menschen, die meine Bilder betrachten, durch die illusionistische Oberfläche der Leinwand hindurchgehen können in einen Raum, in dem die Ideen aus meinem Kopf mit den ihren kollidieren.“ Kurator Stephan Diederich und Ludwig-Chef und Co-Kurator Yilmaz Dziewior haben für Sie, Ihr Escort Frankfurt und natürlich alle anderen Besucher über 40 größere Arbeiten aus aller Welt zusammengetragen. Darunter sind neben Werken der Sammlung Ludwig und großzügigen Leihgaben von James Rosenquist selbst, wichtige Werke aus Museen wie dem Centre Georges Pompidou in Paris, Arbeiten aus Sammlungen des MoMA und des Guggenheim in New York sowie des Moderna Museet in Stockholm zu sehen. Sie zeigen Rosenquists Schaffen in seiner ganzen Vielfältigkeit. In das Zentrum stellten die Aussteller die monumentalen, bis zu 27 Meter langen Großformate Rosenquists. Das größte, „The Swimmer in the Econo-mist“, schuf er zwischen 1997 bis 1998 in Berlin. Darin wird Picassos Masterpiece „Guernica“ mit weiteren Versatzstücken der eigenen und der kollektiven Geschichte von einem Zeitstrudel erfasst.

Bunte und laute Zeitzeugen

Rosenquist fand seine Vorlagen für Bilder wie „Untitled (Joan Crawford Says)“ von 1964, aus den Beständen des Museum Ludwig oder „President Elect“ von 1960/61 in einer Tabakwerbung sowie in einem Wahlkampfplakat John F. Kennedy aus dem Jahre 1960. Sie und Ihr Escort Frankfurt kommen den Bildern des Künstlers noch ein bisschen näher, dank der Originaldokumente, die in Vitrinen und an den Wänden präsentiert werden. Die Retrospektive zeigt eindringlich, wie Rosenquist Zeit seines Lebens von seinen Anfängen als Plakatmaler zehrte. Das wird besonderes in den Dimensionen der Werke, die in Köln in beeindruckender Anzahl hängen, darunter „Star Thief“ von 1980, deutlich. Aber Rosenquist war nicht nur an gegenständlicher Malerei interessiert, sondern versuchte auch immer Bildlösungen zu finden, die in die Abstraktion führten. So wie auf „Sightseeing“ von 1962, auf dem der Text nur bruchstückhaft zu lesen ist. Zum einen, weil das Bild suggeriert, noch nicht fertiggestellt zu sein, zum anderen, weil das Gemälde die extreme Nähe des (Plakate-)Malers vor seinem übergroßen Malgrund imitiert. Aus den teilweise noch nicht öffentlich präsentierten Archivarien, den Collagen, die der Künstler als Quellenmaterial bezeichnet und den vielen Originalanzeigen aus alten Life-Magazinen, können Sie und Ihr Escort Frankfurt sich den historischen Kosmos des Künstlers erschließen. Die Bildsprache von James Rosenquist resultiert in großem Maße aus seinem persönlichen Interesse an den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen seiner Zeit. „Eintauchen ins Bild“ lautet der Untertitel der Retrospektive, der gleichzeitig einen zentralen Gedanken des Künstlers aufgreift: Der Gedanke des „Eintauchens“ und „Kollidieres“ von Erfahrungswelten auf Basis farblicher Abstraktion ist am Eindrucksvollsten mit den Rekonstruktionen von Rauminstallationen Rosenquists gelungen, die erstmals gemeinsam betreten werden können.

Farbexplosionen in XXL

Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die beeindruckende Anti-Kriegs-Rauminstallation „F-111“ aus dem MoMA, die als eine der Ikonen der Pop Ära gilt. Rosenquist schuf sie von 1964 bis 1965, inmitten eines der politisch turbulentesten Jahrzehnte der USA. Das Hauptmotiv des Bildes zeigt das Kampfflugzeug F-111, eine sich damals in der Entwicklung befindlichen Hochtechnologie-Waffe. Diese kombinierte Rosenquist mit Bildern des amerikanischen Alltags-Konsums, die wir von Werken der Pop Art kennen und gewöhnt sind. Und doch werden Sie und Ihr Escort Frankfurt von dieser Kombination verstört sein. Das Gemälde umschließt die Rezipient*innen von allen Seiten, sie werden in eingebauten Aluminium-Paneelen gespiegelt und so selbst Teil des Werkes. Der Künstler fordert sie also deutlich auf, zu hinterfragen, was sie sehen. Neben diesem einzigartigen Schlüsselwerk präsentiert die Ausstellung mit „Horse Blinders“ von 1968-69 und Horizon Home Sweet Home von 1970 erstmals gemeinsam alle drei Rauminstallationen, die Rosenquist für die legendäre Castelli Gallery schuf. Sie und Ihr Escort Frankfurt dürfen zu Recht gespannt sein und sollten sich diese einzigartige Schau nicht entgehen lassen. James Rosenquist, der am 31. März diesen Jahres verstorben ist, war an Konzept und Werkauswahl der Ausstellung noch selbst beteiligt und hat den Entwicklungsprozess von Beginn an begleitet. Die Ausstellung kann nun als Hommage an einen Künstler verstanden werden, der immer mit dem Etikett des Pop-Artisten gehadert hat. Rosenquist war soviel mehr als das: Sicher, die Pop Art tritt überdeutlich zu Tage, aber auch eine erkennbare Nähe zum abstrakten Expressionismus sowie eine Leidenschaft für denkerisches Pathos zeichnet den Künstler aus.

Details

Beginn:
18. November 2017 | 10:00
Ende:
4. März 2018 | 18:00

Ort

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
Köln, 50667
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18. November 2017 | 10:00
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Heinrich-Böll-Platz
Köln, 50667