DEEPTHROAT

VIEL MEHR ALS NUR EIN SEXUELLES VORSPIEL

Ein gekonnter Blowjob bildet häufig den Auftakt zu erfülltem Sex. Als prickelnde Abwechslung wird er vom weiblichen Geschlecht einfach so und zwischendurch als kleiner Liebesdienst serviert. Aufregend! Diese französische Erotik mit Lippen, Zunge und auch der Hand als Unterstützung, versetzt jeden Mann in Ekstase. Zum gängigen Oralverkehr gibt es jedoch eine Steigerung: Deepthroat. Hier verschwindet der Penis wortwörtlich bis zum Anschlag im Mund. Dabei dringt die Spitze bis ganz hinten in den Rachen vor. Für den Mann hebt dieses Erlebnis den Oralsex auf ein anderes ungeahntes Niveau, weil er dabei an seiner Eichel eine Enge, vergleichbar mit Analverkehr, verspürt. Hier kommt es nicht auf Abwechslung, Geschwindigkeit oder Technik des Saugens wie bei einer normalen Fellatio an. Deepthroating funktioniert schon allein durch die anatomischen Besonderheiten am Übergang vom Mund zum Rachen. Auch für die Frau ist dies ein sehr intensives Erlebnis – allerdings oft kein angenehmes. Hat man mit solch einem Tiefgang keinerlei Erfahrung, kann dies durchaus einen Würgreflex auslösen. Dieser Reflex bewahrt einen natürlicherweise vor dem Ersticken. In der Regel beim Verschlucken grösserer Dinge in Form von Nahrung. Mit einer gewissen Technik und etwas Übung, lässt sich dieser Reflex jedoch überlisten. Nach wie vor gilt, dass man es wollen muss. 

MIT „DEEP THROAT“ FING ALLES AN

Dieser Porno aus den 1970er-Jahren zählt bis heute zu den bekanntesten Streifen des Genres. Hauptdarstellerin Linda Lovelace machte darin den extra-tiefen Oralsex populär. Gemäß Drehbuch lag ihr Lustzentrum nicht zwischen den Beinen, sondern weit hinten im Mund. Genau auf diese Weise wünschten sich ab jetzt viele Männer den oralen Sex von einer Frau. Dabei war dieser besondere Oralverkehr in der langen Geschichte des Oralsex eigentlich ein alter Hut. Bereits im Alten Rom wurde er neben Analverkehr als sexuelle Bestrafung von Frauen wie Männern eingesetzt. Dabei praktizierten die Römer überwiegend die bis heute übliche aktive Deepthroat-Variante: das Gagging. Hier penetriert der Mann den Mund bis tief in den hinteren Rachenraum, ohne große Rücksicht auf die Reaktion der Partnerin. Diese überkommt hierdurch Übelkeit bis hin zum Erbrechen, weil sie hier ihre natürlichen Reflexe kaum mehr kontrollieren kann. Das harte, schnelle und oft unvorbereitete tiefe Eindringen beinhaltet zudem immer ein Verletzungsrisiko. Um einen Mann ohne solche Folgen derart zu befriedigen, braucht es lange Übung. Bis heute trainieren manche Frauen wochenlang, um diese Herausforderung zu meistern – etwa sehr ehrgeizige Escorts. Sie wissen, dass nur wenige Frauen einem Mann das perfekte Deepthroating bieten können. Mit diesem kleinen Detail wird ein Date mit Escorts noch ein Stück einzigartiger.

GINA WILDS VORBILDFUNKTION

Nach Linda Lovelace gab es weitere Darstellerinnen, die in ihren Filmen richtig tiefen Oralsex präsentiert haben. Dazu zählt vor allem Deutschlands ehemaliger Porno-Star Gina Wild. Nach ihrem Vorbild geben heute einige Frauen – High Class Escorts und andere – einen richtig intensiven Deep-Throat-Job. Den Penis so tief aufzunehmen, bis er im Rachen den sogenannten Vagusnerv berührt, ist Kunst und Übungssache zu gleichen Teilen. Der Vagusnerv liegt noch ein Stück hinter dem Würgereflex auslösenden Punkt und bewirkt bei einer Berührung das genaue Gegenteil. An dieser Stelle setzt ein gewisser Schluckmodus ein, der es der Frau erlaubt, den Mann noch länger auf diese Weise zu befriedigen. Dieser muss sich in jedem Fall darauf einstellen, dass bei dieser Form des Oralsex sehr viel Speichel fließt. Das lässt sich niemals vermeiden und sollte ihn keinesfalls daran hindern, einer Frau genauso tiefe Dankbarkeit für diese sexuelle Höchstleistung zu zeigen. Vielleicht krönt sie dieses besondere Erlebnis zusätzlich, indem sie nebenbei seine Hoden gekonnt stimuliert. Selbst beim Deepthroating kann also noch ein Gang hochgeschaltet werden – inklusive Stellungswechsel. Vorsicht: Suchtgefahr!

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