DIE TEUERSTE HOTELSUITE DES PLANETEN – DESIGNED BY DAMIEN HIRST

EIN FIRST VON HIRST

  • Las Vegas

British bleibt best, Brexit hin oder her: Damien Hirst tobte sich auf knapp 850 Quadratmetern in Paradise bei Las Vegas aus – im dortigen Palms Casino Resort nächtigt der solvente Gast nun in Designkunst. 

DARF’S EIN BISSCHEN MEHER SEIN? MIT UNSEREM ESCORT SERVICE IMMER!

Luxus bleibt relativ – die neue Bestmarke für Hotels schwebt über dem Gambler-Paradies in Nevada. Damien Hirst pflanzte auch gleich ein paar seiner typischen Kunstobjekte in seine Empathy Suite. Die Eintrittskarte in jene Privat-Ausstellung mit Infinity Pool kostet nicht die Welt: Um läppische 90.000 Euro pro Nacht für diesen 9.000 Quadratfuß Spielplatz – abhängig vom Wechselkurs. Das klingt doch mehr als fair – britisches Understatement halt. Bye-bye, New York, kreischt der Jet Set und verlässt die Suite im Penthouse des The Mark. Keine 70.000 Euro je Nacht in dieser Big-Apple-Kaschemme – wie peinlich. Los mit dem Lear zum renovierten Palms Casino Resort! Da wartet jetzt die „Empathy Suite“ – herrlich kühl, doch mit Gefühl designt. Bei Ankunft im Hotel  droht den Suitegästen jedoch zunächst die private Führung durch das gesamte Anwesen – Ordnung muss sein. Jene ultimative Nobelresidenz liegt konfliktträchtig gleich beim Strip von Las Vegas: Killen wir unsere Kreditkarte lieber mit noch einer Suite-Nacht oder doch in den Kasinos? Ihre Traumfrau unseres Escort Service weiß hier eventuell Rat; aber auch der kann teuer werden. Derlei Probleme tangieren Damien Hirst weniger: Der superteure Künstler aus dem U.K. genoss seine Gestaltungsfreiheit mit Lorenzo und Frank Fertitta, den Besitzern der Edelbleibe. Die beiden Kunstfreunde überließen ihm ihre extravagante Topsuite für englische Eskapaden. So entwarf und realisierte Hirst seinen Kunsttempel zum Wohnen im Glashaus. Hirsts vitale Haie im Formaldehyd-Tank hoch über der glosenden Wüste kontern das Fischskelett über der Bar aus Marmor. Die zusätzlich warnenden Medizinabfälle im Tresen jener Alk-Oase reduzieren vielleicht den Konsum – und verlängern die Wachzeit zum Genießen des Übernachtens. „Liebling, kuscheln wir da drüben in der Chrom-und-Glas-Ecke?“ Der reifere Herr öffnet jetzt den diamantgefüllten Pillenschrank – Diamanten bei Ankunft vorhanden, Pillen sind selbst zu bringen. Das Ego möchte noch höher hinaus? Dann steigen wir hinauf in den zweiten Stock der Suite (wo ist hier eigentlich das Heli-Deck?). Zum Herumtollen laden zwei Schlafgemächer und einige Massageliegen ein. Dabei zu viel Mineralstoffe verloren? Im suite-eigenen Salzraum bitte tief atmen und relaxen. Danach träge auf die gigantomane Terrasse trotten (auch hier kein Heli-Deck) und im Infinity Pool versaufen – das Leben könnte simpler sein. Die Sonne sticht? Zurück in die Klimablase der Suite und durch bodentiefe Scheiben noch immer Vegas im Überblick! Hunger und keine Lust auf das kochende Klima da unten? „Darling, frag‘ doch mal unseren 24-Stunden-Butler nach zwei Hamburgern“ (Bescheidenheit bleibt eine Zier!). „Einfach nett hier, Honey – und nächste Woche zum Mars?“ 

DIVINE DAMIEN – ODER: GELD IST AUCH NUR EIN FOUR-LETTER-WORT

Körper von Tieren, Kritik an der Gesellschaft (welcher?) und bisweilen ein Schädel mit Diamantenmosaik für knapp 60 Mio. Euro – diamonds are forever, menschliche Existenz ist etwas kürzer. Damien Hirst relativiert den Wert des Geldes und provoziert – nur die Neider. Das Junikind aus 1965, Bristol, lässt sich als Maler und Bildhauer begreifen – Konzeptkünstler trifft es wohl eher. Zudem kennt ihn die Szene als Kurator ungewöhnlicher Ausstellungen. Speziell begründete er Ende der 80er die Bewegung der „Young British Artists“ – im Londoner Hafenviertel. Der Mann aus der Küstenstadt wuchs später in Leeds zwischen dessen brillanter Architektur auf. Sein Vater (Automechaniker) verließ die Familie und den 12-jährigen Damien, dem seine katholische Mutter blieb. Religion oder Konsum, Leben oder Tod, Freiheit oder Geborgenheit – alles identisch oder doch einer bewussten Entscheidung wert? Hirsts Kunst verlockt zum Denken und betäubt es zugleich mit eindrücklicher Visualität. Medizin als Verlängerung des Lebens oder Übergang zum Tod begleitet Hirsts Schaffen logisch. Als Ausstellung machte Modern Medicine den Engländer 1990 noch bekannter. Seine Kernthemen drückt der multimediale Künstler auch in Musikvideos und selbst produziertem Pop aus. Das breitere Publikum verbindet Damien Hirst mit einem Tigerhai in Formaldehyd (1991): „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ – die physikalische Unmöglichkeit des Todes im Geist eines Lebenden. Die Ambivalenz der Titel seiner Werke entspricht deren vielen Deutungsoptionen. Besonders normierte Gesellschaften reiben sich wohl am meisten an Hirsts Existenzialismus. Sartre oder Camus hätten vielleicht dünn gelächelt…beim Anblick von „Away from the Flock“ (1994) – einem einzelnen Schaf, dem isolierten Herdentier. Dagegen provozierte das Werk einen Ausstellungsbesucher zum Versuch, das Formaldehyd mit Tinte zu verdunkeln. Angst, Wut und Hass als Reaktionen auf Kunst oder Extravaganz beschreiben eine in sich gefangene Gesellschaft. Die Objekte des Briten beurteilen keine Normen, sie relativieren sie. Individuell oder sozial? Überlebt eher das Konservative oder das Progressive? Sind Tausende je Hotelnacht viel oder wenig – oder nur eine Zahl? Lebt die Kuh da auf der Weide – oder ist sie nur ein Ding, das sich bewegt? Und was bist du? Mit medizinischem Detailblick präparierte Hirst 1996 das Innenleben von Kühen für „Some Comfort Gained from the Acceptance of the Inherent Lies in Everything“ – etwas Trost aus dem Annehmen des Inhärenten liegt in Allem. Etwas ist einfach nur, was es ist: Die Armut missachtende Supersuite ist nur eine Menge von Zimmern – der provokante Damien ist nur ein Mitglied der Art Homo sapiens – wie Du. 

Übergeordnet geben sich Leben und Tod in Hirsts Schöpfungen die Hand – oder sind ohnehin gleich. So ernährt in „A Thousand Years“ aus 1990 der Kopf einer Kuh zahllose Fliegen – Leben bedeutet Tod bedeutet Leben. Was uns an Damien Hirsts künstlerischen Influencer Jeff Koons und dessen Liaison mit Ilona Staller alias Cicciolina erinnert. Sie findet Ausziehen anziehend und meinte einmal schlicht: „Ich lebe mit großer Intensität, denn ich liebe das Leben.“ Amen – und ab nach Vegas mit Ihnen und unserem Escort Service! 

UND NOCH EINMAL – IN DER EMPATHIE SUITE

Sie könnten Ihre besondere Dame unseres Escort Service natürlich in die ach so sündige Wüstenmetropole entführen. Erwähnten wir, dass die Suite für mindestens zwei Übernachtungen zu buchen ist? Ob im Traum oder echten Leben treffen Sie beide jedenfalls im kühlen Ambiente jenes Apartments ein. Sagen wir, gegen Abend? Mit dem suite-eigenen Limoservice? Fein! Die Suite! Dekadenz als Kunst getarnt? Berührt Sie definitiv nicht, sobald Sie mit Ihrem jungen Model unseres Escort Service im Infinity Pool planschen (schwimmen Sie nicht zu weit raus – die Haie in Formaldehyd wirken so lebendig). Danach lässig an der eigenen Bar abhängen, pardon, loungen und besondere Schönheit bewundern. Lassen Sie Ihren Blick dabei nicht zu weit über Vegas‘ berauschende Skyline mit Vollmond schweifen: Zum Greifen nah liegen sonnengleiche Steigerungen. Nannten wir schon die interessante Polsterbank in einem der beiden großen Schlafbereiche? Später bietet sich vielleicht eine US-amerikanische Verfolgungsjagd über geschätzte 30 Couchmeter an. Im Anschluss kollabiert man gepflegt vor dem lächerlich großen TV-Schirm – oder ist der nur ein Kunstwerk? Der psychedelische Billardtisch bietet jedenfalls Funktion: Trotz filigraner Erscheinung absolut geeignet für kräftige Stöße und fulminantes Einlochen der Kugel. 

Im labyrinthartigen Bad- und Wellness-Bereich der Suite lässt sich dann famos Verstecken spielen – und Duschen, Baden, Massageliegen testen, Salziges schmecken. Fühlen empfiehlt sich dagegen in der herrlich feuchten Dampfdusche! Tiefes Eintauchen setzt sich in der voluminösen Großwanne fort – bei Bedarf mit kitzligen Wasserstrahlen. Danach nehmen Sie allein mit Ihrer überirdischen Spezialbegleiterin die Dinner-Area der Suite für 8 Personen ein – schamlos egoistisch und hungrig wie ein Heuschreckenschwarm. Ihr schlanker Schwarm spielt dabei mit der Smarthome-Control und anderen Hebeln. Vielleicht bleibt ein Aufenthalt in der Empathy Suite für immer in Ihrer Planung – viel größere Freuden lassen sich definitiv und sofort realisieren. Dazu rufen Sie Ihren Escort Service jetzt gerne einfach einmal an!

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