Trüffel

Wenn Feinschmecker-Herzen höher schlagen

Der Geruch eines hochwertigen Trüffels lässt Liebhaber der Haute Cuisine in Verzückung geraten. Die Feinschmeckerknolle ist weltweit eine begehrte Delikatesse, die schon in der Antike beliebt war, da wurde sie allerdings als Aphrodisiakum eingesetzt. Das klingt doch verlockend: Sie genießen durch den Trüffel einen kulinarisch höchst anspruchsvollen Abend, der nach dem Essen einen lustvollen Ausgang verspricht. 

Die wertvollen Trüffel kommen daher wie kleine runzlige Kartoffeln. Schön sind sie nicht, besitzen aber dennoch Starpotential. Trüffel gehören zur Gattung der Tuber beziehungsweise Schlauchpilze, die in Symbiose mit einer Wirtspflanze wie Bäume und Sträucher unterirdisch leben. Die „schwarzen Diamanten“ werden dort von den Hunden oder Schweinen der Trüffelsammler erschnüffelt.

Glaubensfrage: Schwarz oder weiß?

Ob schwarz oder weiß, kulinarisch wertvoll sind beide Trüffelarten, das wichtigste Kriterium aber ist die Frische des Produktes.

Der schwarze Wintertrüffel (tuber melanosporum) aus Frankreich ist intensiv im Geschmack und duftet weniger als der Weiße. Er eignet sich hervorragend zum Mitkochen und gibt auch während er stark erhitzt wird seinen Geschmack an Fleisch- und Schmorgerichte, Suppen auf Kartoffelbasis sowie weißen Fisch ab.

Erntebereit ist der schwarze Trüffel ab Anfang Dezember bis Mitte März. Dank des australischen Klimas gibt es ihn auch von Juli bis September, weil die Jahreszeiten dort um sechs Monate verschoben sind.

Tuber magnatum, der weiße Trüffel aus Italien sollte bei Tisch über das fertige Gericht gehobelt werden, da sich sein Geruch beim Erhitzen verflüchtigt. Er adelt einfache Gerichte mit seinem dezenten Geschmack und holt mehr aus ihnen heraus. Die Saison beginnt im Oktober und endet zur Jahreswende. Die besten Trüffel sind allerdings erst ab Mitte November zu finden.

Preise: Es bleibt spannend

Angebot und Nachfrage bedingen Jahr für Jahr die variierenden Preise von Trüffeln, die auch innerhalb der Saison schwanken können. Ist es trocken, geht die Trüffelernte zurück. Wenig Angebot lässt die Preise steigen. Es ist auch nicht notwendigerweise so, dass ein Trüffelsammler mit Hund jeden Tag Trüffel findet.

Für weiße Trüffel muss der Verbraucher zwischen drei und fünf Euro je Gramm ausgeben, für schwarze Wintertrüffel zwischen 1,20 und zwei Euro. Die minderwertigen Chinatrüffel liegen zum Vergleich bei 0,30 Euro pro Gramm.

Finden allein reicht natürlich nicht, auch die Qualität der Trüffel muss stimmen. Ein marktfähiger Trüffel muss fest sein und darf keine Löcher von den Maden der Trüffelfliegen aufweisen.

Und wie kommen Sie nun an die edle Ware?

Als Privatperson haben Sie die Möglichkeit Trüffel von Gourmet-Lieferanten wie Bosfood zu bestellen. Dort beziehen auch Spitzen-Restaurants und Feinkostgeschäfte ihre Ware. Qualität und die nötige Erfahrung im Umgang mit dem Edelpilz sind hier also gegeben.

Tipp: Achten Sie darauf, dass gerade im Internet das Herkunftsland angegeben ist. Das zeugt von Seriosität. Leider kommt es auch vor, dass die teuren Arten wie Burgundertrüffel, Sommertrüffel (tuber aestivum), Wintertrüffel und Périgordtrüffel mit billigen Chinatrüffeln gemischt, in der Annahme, dass es der unerfahrene Käufer nicht merkt.

Trüffel sollten immer frisch genossen werden, denn sie verlieren ab dem dritten Tag stetig an Aroma. Um sie wenige Tage zu lagern, empfiehlt es sich, den Trüffel in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufzubewahren. Nach spätestens 10-14 Tagen ist der Trüffel leider nur noch eine geschmacklose Knolle.

Trüffel am Morgen danach…

Verwöhnen Sie sich und Ihre Excellent Escort Begleitung mit einem Luxus-Frühstück: Rührei mit gehobeltem weißen Trüffel. Der Morgen wird sich danach bis zum Mittag ausdehnen…

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.