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Das Beste vom Besten: Whisky, Scotch und Bourbon

„Es gibt keinen schlechten Whisky, manche sind nur besser als andere“.

                                                                                        William Faulkner

An einem edlen Gläschen Whisky kann man stundenlang riechen und trinken, dabei versonnen in den Kamin schauen, Weltliteratur lesen oder Ihrer attraktiven Excellent Escort Begleitung in die funkelnden Augen sehen. Mit der Getränke-Sünde unserer Jugend – Whisky Cola – hat dieser Genuss wenig zu tun.

Whisky steigt, ähnlich wie Wein mit zunehmendem Alter in seinem Wert. Experten raten daher keinen Whisky zu kaufen, der weniger als zwölf Jahre alt ist. Der kluge Sammler sollte außerdem mindestens drei Flaschen erwerben: Eine zum Trinken, eine für die Sammlung und eine zum Verkaufen.

Whisky als Investment

Was für das Sammeln von Kunst gilt, gilt auch für Whisky: Gezielt und nicht wahllos, lautet hier die Maxime! Es versteht sich von selbst, dass es wenig Sinn macht mit Flaschen aus dem erstbesten Supermarkt seine Sammlung zu eröffnen. Und reich werden Sie dabei auch nicht. Es ist mehr eine Frage von Leidenschaft und Faszination. Mit ein bisschen Geduld freuen sich vielleicht Ihre Kindeskinder am Erlös der prächtigen Sammlung. Für die meisten Gourmands steht jedoch der Genuss und nicht die Geldanlage im Vordergrund.

Für den Aufbau einer erfolgreichen Sammlung, sollten Sie darauf achten, dass der

Whisky bei der Herstellung limitiert ist, einer bekannten Brennerei entstammt und zu einem möglichst niedrigen Kaufpreis auf dem Markt ist. Die künstliche Marktverknappung und der begrenzte Inhalt der Fässer, sorgen ebenfalls für die limitierte Menge einer Whiskysorte.

Setzen Sie auf bekannte schottische Brennereien wie Lagavulin oder Dalmore, denn mit diesen erzielen Sie hohe Gewinne. Auch wenn es Ihnen Freude bereitet, neue Abfüller und Whiskysorten zu entdecken: Mit Flaschen aus unabhängigen Brennereien erzielen Sie eher geringe Gewinne. Jedenfalls in monetären Sinne.

Whisky richtig trinken

Wir haben ihn alle vor Augen: Das Klischee des Whisky-Trinkers, der in Cowboy-Manier einen kräftigen Hub aus der Flasche nimmt oder jener, der im gepflegten Zweiteiler dekorativ am Bar-Wagen lehnt, in der Hand einen dicken geschliffenen Kristall-Tumbler. Beide Varianten sind in verschiedenen Kreisen verbreitet, eines wahren Whisky-Liebhabers allerdings sind sie nicht ganz würdig.

Regel Nr. 1: Trinken Sie guten Whisky niemals pur. Warum? Weil Whisky mit einem Alkoholanteil von 40-50% herauskommt, das bedeutet für Ihre Zunge „Betäubung“. Will heißen: Sie trinken, ohne zu schmecken und die Investition in einen feinen Tropfen hätte sich nicht im Geringsten gelohnt.

Wasser und Whisky – ein notwendige Verbindung

Wenn Sie einen neuen Whisky kennenlernen möchten, fangen Sie zunächst an einen höheren Wasseranteil zu verwenden. Ihr Gaumen kann sich so besser an den Geschmack und die Alkoholmenge gewöhnen und Sie können feststellen, wie mild oder scharf der Whisky ist. Peu à peu kann nun die Wassermenge verringert werden. Besonders gut gelingt die Dosierung mit einer Wasserpipette, die Sie im Fachhandel erwerben können.

Zur Güte des Wassers: Bitte verwenden Sie ausschließlich stilles, mineralsalzarmes Wasser, am besten Quellwasser passend zum Whisky. Auch hier hilft Ihnen der Fachhandel weiter. Falls Sie eben genanntes nicht zur Hand haben, tun es auch die französischen Klassiker Volvic oder Evian. Das Wasser soll den Whisky nur verdünnen, um den eigentlichen Geschmack des Destillates besser hervorzubringen. Die Temperatur des Whiskys sollte ein klein wenig unter der normalen Zimmertemperatur liegen. Eis hat in einem guten Whisky nichts verloren, denn eisgekühlt gehen die feinen Geschmacksnuancen verloren und der Whisky wird trübe.

Glas ist nicht gleich Glas

Ein schwerer Kristall-Tumbler à la Mad men ist nicht die richtige Wahl für einen passionierten Whisky-Trinker. Dieser wirkt zwar besonders männlich und liegt gut in der Hand, erwärmt sich aber durch seinen dicken Boden schlecht. Durch die sehr weite Öffnung, verfliegt das Aroma sehr schnell. Der wahre Experte nutzt ein Stielglas mit breitem Körper und sich verjüngender Öffnung, durch die das Aroma nicht so schnell entweichen und sich ideal entfalten kann. Das richtige Glas hat eine Füllkraft von 2 oder 4 cl, bitte nicht verwechseln mit 0,2 oder 0,4 l.
Der Genuss mit allen Sinnen kann beginnen:
Halten Sie das Glas gegen das Licht und bewundern Sie die herrliche Farbe des Destillats. Auch hier hat das ungeschliffene Stielglas Vorteile, weil die Farbe besser zu sehen ist. Um die Aromen zu lösen, schwenken Sie das Glas langsam, dabei werden die Schwebstoffe gleichmäßig verteilt. Nun folgt die Riechprobe: Halten Sie die Nase über die Öffnung des Glases und atmen Sie den außergewöhnlichen Duft von Torf und Getreide ein. Sie dürfen probieren: Aber bitte nicht alles auf einmal! Damit die Geschmacksknospen ihre Arbeit auf der Zunge richtig verrichten können, trinken Sie den Whisky in kleinen Schlucken und lassen Sie diese immer kurz im Mund.

Die Lagerung der edlen Spirituose ist ziemlich einfach. Der Whisky freut sich über eine konstante Temperatur und Dunkelheit.  Die Flaschen fügen sich also hervorragend in Ihren privaten Weinkeller ein.

Wie entsteht flüssiges Gold?

„Ich bin seit elf Jahren im Amt. Man kann mich mit altem Whisky vergleichen. Whiskys erreichen ihre Reife erst im 12. Jahr, danach werden sie immer besser. Das ist sehr ermutigend.“

                                                                                                                                                Margaret Thatcher

Es ist anzunehmen, dass die Kelten den Vorgang des Destillierens aus Indien nach Nord-Europa brachten. Gebrannt wurde je nach Region und Getreideanbauform sehr unterschiedlich. Wählerisch war man nicht: Alles was sich brennen ließ und nicht gleich blind machte, wurde verarbeitet.

Für die richtige Mischung und den spezifischen Eigengeschmack sind im Wesentlichen vier Faktoren verantwortlich: Die Korn-Mischung, die Konsistenz von Torf oder Kohle und der Härtegrad des Wassers. Am wichtigsten aber ist die Beschaffenheit des Fasses für die Lagerung. Brennen ist übrigens ein etwas irreführender Begriff, denn der Whisky kommt während des Herstellungsprozesses nicht in Kontakt mit Feuer. Am Beispiel der Gerste haben wir uns den Prozess einmal genauer angesehen:

Vom Mälzen bis zur Lagerung

Im ersten Schritt wird die Gerste zu Malz verarbeitet. Sie wird in Wasser gelegt und danach am Torf oder Kohle-Feuer geröstet. Während des Mälzens wird die Korn-Stärke in Zucker verwandelt. Je nach der verwendeten Menge Torf oder Kohle entsteht die originäre Whisky Note.

Das Malz wird nun in einer Mühle gemahlen und im heißen Wasser gekocht; es entsteht die sogenannte Maische. Das Endprodukt heißt Wort oder Würze. Während der Fermentation kommt der Alkohol ins Spiel: Hefe verwandelt dabei Wort in Wash. Der Hefepilz macht aus Zucker Alkohol, es entsteht eine klare Flüssigkeit aus Alkohol und Wasser mit Hefezusatz.

Im Destillierungsvorgang wird Wash zu Spirit, weil der Alkohol bei 78 Grad und wegen der thermischen Trennung vom Wasser separiert wird. Das geschieht zwei bis dreimal hintereinander: Der Alkohol verdampft, wird aufgefangen, umgeleitet und wieder abgekühlt. Bei jedem Durchgang wird er reiner und hochprozentiger.

Jetzt kann das noch helle Destillat in die Fässer verbracht werden, um sich über die Jahre seinen eigenen Geschmack zu holen. Für den Reifeprozess werden Eichenfässer verwendet, in denen vorher Sherry oder Bourbon, manchmal auch Rum oder Wein gelagert wurde. Das Destillat nimmt mehr oder weniger den Geschmack des Fasses an, je nach Klima und Region. Im Laufe der Zeit wird der Whisky immer dunkler und milder und verliert an Alkohol.

Das Gesetz sagt, das Whisky mindestens drei Jahre im Fass bleiben muss. Meistens verbleibt er dort länger. Seine wirkliche Reife erreicht er erst nach 12 bis 15 Jahren. Allein der Whisky Master entscheidet über den genauen Zeitpunkt der Abfüllung, welcher Whisky einzeln in Flaschen abgefüllt wird und welcher als Blend mit anderen seines Jahrgangs gemischt werden soll.

Die teuersten Whiskysorten der Welt

Zu den zehn teuersten Spirituosen der Welt gehören auch vier Whiskysorten. Deutlich vorn liegt dabei The Macallan „M“, der in einer sechs Liter Flasche aus Lalique Glas zu bewundern ist und 2013 bei einer Auktion in Hongkong für 628.000 US-Dollar, umgerechnet 490.000 Euro versteigert wurde. Damit hält er noch immer den Guinness-Rekord für den teuersten Whisky der Welt. Der Scotch ist ein hochwertiger Blend, zusammengesetzt aus 25- bis 75-jährigen Tropfen. Alle Macallan-Whiskys reifen bernsteinfarben in Sherry-Eichenfässern heran.

The Dalmore 62 macht Sammlern Freude und weckt definitiv den Jagd-Instinkt, weil nur zwölf Flaschen weltweit im Umlauf sind. Zahlen müssen Sie pro Flasche 200.000 US-Dollar, umgerechnet 156.000 Euro. Entsprechend seinem Namen, ist der edle Tropfen aus den sechziger Jahren, ein Blend aus verschiedenen Bränden zahlreicher zurückliegender Jahrgänge. Aber nicht nur der Dalmore 62 ist die Zierde einer jeden Whisky-Bar, auch alle anderen Produkte der Dalmore Distillery gelten als äußerst hochwertig.

Ebenfalls für 200.000 US-Dollar wechselte der irische Nun’s Island: Pure Pot Still Whiskey 20 YO aus der Galway Distillery den Besitzer. Ungeöffnet dürfte keine Flasche mehr im Umlauf sein, immer hin wird der Whisky seit über 100 Jahren nicht mehr hergestellt. Dieser Umstand dürfte für auch für den Preis verantwortlich sein. Mysteriös: Die irische Galway Distillery schloss bereits 1908 ihre Pforten. Schade, den die Iren waren für ihre exzellenten weichen Whiskys bekannt.

Schließlich der Bowmore 1957, dessen Flasche von einer Glasskulptur in Form von rauschenden Ozeanwellen ummantelt ist, die gegen die Bowmore-Brennerei schlagen. Der Whisky wurde 1957 in ein altes Sherry-Fass expediert und reifte dort 43 Jahre, danach ging es für weitere elf Jahre in ein Bourbon-Fass. Der gesamte Fassinhalt wurde auf zwölf Flaschen aufgeteilt, die wohl auch den Preis von 165.000 US-Dollar rechtfertigen.

Whisky versus Bourbon versus Scotch

Es gibt Gesetze und die gelten auch für Whisky und dessen Bezeichnungen. Irish Whisky kommt, wie der Name schon sagt, aus Irland, Bourbon immer aus den USA und Scotch, dreimal dürfen sie raten, natürlich aus Schottland. Ob Sie Whisky oder Whiskey schreiben, bleibt allein Ihnen überlassen. Früher war die Unterscheidung wichtig, denn die Hersteller von den britischen Inseln wollten sich dringend von den Whiskey-Erzeugnissen der amerikanischen Kolonie abheben.

Scotch wird nach den vier Regionen Speyside, Islay, Highlands und Lowlands unterschieden. Der Islay Scotch gilt dabei als besondere Spezialität und zeichnet sich durch seinen rauchigen Geschmack aus. Alle Whiskys weisen einen erheblich anderen im Geschmack auf, welcher sich auf die Menge des Torfes zurückzuführen lässt, der für die Trocknung der Gerste verwendet wurde.

„Malt Whisky sei ein Rätsel verpackt in ein Mysterium und verhüllt von Geheimnissen“. 

                                                                                              Sir Winston Churchill

Neben einer regionalen Unterscheidung, gilt ebenfalls die Einteilung in Single oder Pure Malt, Malt, Grain und Blended- Whiskys. Whiskys die mit Single oder Pure bezeichnet werden, stammen aus einem Fass, das heißt es wurden keine Destillate oder Jahrgänge gemischt. Grain Whisky darf im Unterschied zu Single Malt auch andere Getreidesorten außer Gerstenmalz enthalten. Mischt der Blendmaster einen Malt mit einem Grain Whisky entsteht der Blended Scotch. Wie genau sich die Mischung aus oft bis zu 40 verschiedenen Whiskys zusammensetzt, bleibt das strenggehütete Geheimnis des Blendmasters.

Probieren geht über studieren: Nur wo?

Whiskey Tastings werden weltweit in jeder größeren Stadt angeboten. Ein Ausflug nach Irland und der Besuch von dort ansässigen Destillierien kann sicher auch dazu beitragen Nase und Gaumen zu schulen. Eine Liste zu erstellen wäre zu unübersichtlich. Unter dem Stichwort „Whiskytasting“ und der Stadt/Region erhalten Sie via Google schnell Auskunft.
Wenn Sie sich keine eigene Sammlung anlegen, aber trotzdem in den Genuss der besten Whiskys der Welt kommen möchten, haben wir für Sie eine kleine Auswahl an internationalen Locations zusammengestellt:

Scotch im The Balmoral, Edinburgh

Im noblen The Balmoral, heißt die Bar natürlich Scotch und bietet über 500 schottische Malts, Blends und Jahrgangs-Whiskys an. Stilecht auf einem Tweed-Sofa sitzend, unterstützt Sie ein Whisky Ambassador kenntnisreich die richtige Auswahl zu treffen. Jedes Getränk wird zusätzlich von einem besonderen Snack begleitet: Wildschweinsalami, dunkle Schweizer Schokolade oder geräucherte Mandeln. Tastings können nach verschiedenen Schwerpunkten wie Region, Dekade oder Raritäten-Verkostung gebucht werden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Bar Widder im Hotel Widder, Zürich

Hier trinken Sie sich durch eine ganze Whisky Bibliothek, und die ist legendär. Die Widder Bar ist DAS Mekka für Jazz-Fans und Whiskyliebhaber. Jazz-Legenden wie Art Blakey, Stan Getz und später Diana Krall begeisterten hier schon das Publikum. Die „Library of Spirits“-Bar bietet mehr als 250 verschiedene Single Malt Whiskys an, die zu einer umfangreichen Kollektion von mehr als 1000 verschiedenen Abfüllungen gehören. Grandiose Sorten wie Isle of Jura, seltene Perlen von den Highlands, Midlands und Lowlands oder ein 31 Jahre alter Black Bowmore sind die Gründe, weshalb der internationale Whisky Jet Set in Zürich halt macht.

Vox im Grand Hyatt, Berlin

Die einzigartige Vox Bar in Berlin Mitte gehört zu den besten Bars der Hauptstadt. Dazu dürfte auch die edle Whisky Bar beitragen, die mit 304 verschiedenen Sorten die größte Auswahl in Deutschland ihr Eigen nennt. Dabei sind Raritäten wie ein Strathisla von 1963 oder ein 30 Jahre alter Laphroaig. Das Herz eines jeden Whisky Liebhabers dürfte bei diesen Namen höher schlagen. Aber auch exotische Sorten aus  Frankreich, Korsika, Neuseeland und der japanische Blend Suntory Hibiki können hier genossen werden. Letzterer erlangte durch Sofia Coppolas Film Lost in Translation große Berühmtheit.

Termine für Whiskyprofis und solche die es werden wollen

Der gut informierte Sammler weiß, dass sich eine Reise nach Limburg lohnt und zwar einmal jährlich im April. Dort findet die Sammlermesse The Whisky Fair statt, die sich zu dem Ereignis der Saison gemausert hat und unter Whisky-Liebhabern Kultstatus besitzt.

Die InterWhisky in Frankfurt ist eine Messe für Einsteiger und Profis und zugleich Deutschlands älteste Fachmesse zum Thema, die immer auch mit umfangreichen whiskykulturellem Rahmenprogramm aufwartet. Sozusagen das Familientreffen aller großen Destillerien aus dem In- und Ausland. Auch immer mehr kleine und unabhängige Hersteller sind mit von der Partie.

Wer gut trinkt, soll auch sein Haupt gut betten und vorzüglich essen dürfen. Excellent Escort hat in gewohnt vorausschauender Manier Hotels und Restaurant in Frankfurt für Sie zusammengestellt. Eine charmante Excellent Escort Dame begleitet Sie sicherlich gerne in eines der zahlreichen luxuriösen Spas. Selbst Limburg ist nur einen Katzensprung entfernt.

Selbstverständlich finden Sie auf unserer Homepage auch Empfehlungen für weitere deutsche Städte wie Berlin, Hamburg, München und viele mehr.

Wir schließen mit folgendem irischen Sprichwort: „Realität ist ein Zustand, der durch Mangel an Whiskey entsteht.“

CHEERS!

1 Antwort
  1. Dr. W.K. sagte:

    Guten Tag Frau von Blixen,

    ich verfolge regelmäßig Ihren Blog und freue mich immer sehr über die hervorragenden Beiträge!
    Gerne mehr davon 😉

    Herzlich,
    Dr. W.K.

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