The Chedi Andermatt

© The Chedi Andermatt

Eh man sich versieht, neigt sich das Jahr dem Ende entgegen. Auch wenn man gedanklich noch im Sommer verweilt, kann man nichts dagegen tun: Wir befinden uns inmitten der kalten Jahreszeit, welche definitiv auch faszinierende Seiten zu bieten hat. Zwar sind wir momentan vom Winter Wonderland Feeling meilenweit entfernt, schreiben kann man, Gott sei Dank, immer über alles, vor allem aber träumen. Wer also gerade dabei ist, seine Winterziele zu definieren, kommt eigentlich nicht drumherum, in den schönen und etwas stiefmütterlich behandelten Kanton „Uri“ zu fahren. Mit Uri Geller hat er freilich wenig zu tun – um das Verbiegen von Löffeln geht es hier mitnichten. Ihre Hoffnungen sind zerschlagen? Kein Problem. Gerade mal 90 Autominuten von Zürich – einer meiner Lieblingsstädte – entfernt, liegt Andermatt. Gleich am Fuße des Gebirges Gemsstocks handelt es sich mitnichten um einen Glamour-Ort à la Gstaad oder St.Moritz; hier knubbelt es sich (noch) nicht, hier ist man Mensch und darf es sein. Der Ort setzt nicht darauf, sich zu produzieren und ist fern von dem uns all bekannten „Sehen und gesehen werden“. Nein, das Dörfchen „macht sich gerade“ und soll nicht mehr nur für den Standort der Schweizer Armee bekannt sein. Schnappen Sie sich also ihre Gattin oder, wenn es erholsam und knisternd werden soll, ein passendes Substitut. Erleben Sie Großzügigkeit, die auf beachtenswertes Design sowie eine äusserst raffinierte Küche trifft. Vielleicht sind es momentan sogar die schönsten und modernsten Gästezimmer, die Ihnen in der Schweiz begegnen werden.

 
Alpines Design trifft auf asiatische Wohnkultur
Zugegeben: Irgendwie gibt es schon alles und irgendwie hat man alles schon mal gesehen. Was kann man also anders machen? Man kann zwei Welten aufeinander treffen lassen, die sonst herzlich wenig miteinander gemein haben. Die Verbindung alpiner und asiatischer Architektur und Designs führt in diesem Fall zu einem neuen Alleinstellungsmerkmal. Der Architekt Jean-Michel Gathy sowie das Büro Denniston Architects gaben sich allergrösste Mühe, einen geradlinigen, sauberen Look mit gemütlicher Wohlfühlstimmung zu vereinen.

 
Liebe zum Detail führt zu Perfektion – eine Schweizer Spezialität
Es sind die vielen liebevollen Details, die eine warme Atmosphäre erst entstehen lassen. Auch hier lautet das Motto „Gewusst wie“. Mit billiger Kunst und eben solchem Krempel fühlen sich die Wenigsten wohl – es ist das Händchen für Details und das Verständnis der Wünsche gut zahlenden Klientels. Die eigenen vier Wände hinter sich zu lassen und sich doch heimisch zu fühlen, ist und bleibt für Hoteliers der Extraklasse eine Herausforderung, die täglich anzugehen ist. Für das warme und einladende Gefühl sorgen ganze 196 Kamine, die einem immer wieder im Hotel begegnen und aus denen es nur so knistert – romantischer kann es nicht sein. Viel edles Holz, dazu warme, einladende Farben und vielfältige natürliche Materialien wie Leder oder Naturstein sorgen dafür, dass das Ambiente, trotz klaren Designs, nicht zu kühl erscheint. Eine Fußbodenheizung sorgt für gleichmässige Wärme im Raum – für diejenigen, die gerne barfuß laufen, ist es natürlich ein Traum…wenn, ja wenn man keine Angst vor Fußpilz oder ähnlichen Begleiterscheinungen hat. Wenn es jemanden gibt, der darauf achtet, dass Ihre Füße den Boden nur geschützt betreten, ist es vielleicht Liebe.

Insgesamt könnten Sie sich theoretisch in 123 Zimmern und Suiten austoben, praktisch würde eine Räumlichkeit absolut genügen, es sei denn, sie reisen im Harem an. Frauen und Pflege sind natürlich immer ein Thema für sich: Die einen lieben es, die anderen empfinden es als notgedrungenes Übel. Für Erstgenannte hält das Hotel eine hochwertige Pflegelinie von Acqua di Parma bereit – strapazierte Winterhaut will schliesslich gut behandelt werden. Eine zarte Babyhaut muss nicht unbedingt ein Privileg von Säuglingen bleiben. Hüllen Sie sich danach in eine herrliche Kaschmirdecke, bedienen sich aus der gut sortierten Mini-Bar und lassen sich den Room-Service kommen. Für müde Knochen hält der perfekt ausgestattet Spa-Bereich so einige Überraschungen bereit. Dorf -oder Bergblick? Das bleibt ganz Ihnen überlassen und ist auch hier eine Frage des Budgets. Warum soll man sich nur in Frankreich oder im weißen Kittel gottähnlich fühlen – es ist gerade hier ganz hervorragend möglich.

 
Behagen im Magen – Schweizer Kulinarik at its best!
Dass die Schweizer Hotellerie zu den weltweit besten zählt, ist längst bewiesen. Berühmt ist hier vor allem die Kombination aus Sauberkeit, Genauigkeit, Vielfalt, Innovation, Disziplin und der Blick für den einzelnen Gast und dessen Bedürfnisse. Ob es nun die Schweizer oder die asiatische Küche sein soll, sei Ihnen überlassen. Was darf es denn sein? Käsesuppe und Rösti oder die asiatische Aromenvielfalt? Alles mundet köstlich, gerade auch durch die verschiedensten Weine, die u.a. auch aus der Schweiz stammen. Einen edlen Tropfen in Ehren soll man schliesslich nie verwehren. Abtrainieren können Sie die überflüssigen Pfunde auf dem anliegenden 18-Loch-Championship Golfplatz, der von Kurt Rossknecht – einem bekannten Golfplatzarchitekten – gestaltet wurde oder aber auch im bestens ausgestatteten Fitnessraum. So kann man es doch machen: Skifahren im Winter und Golfen im Sommer. Das ist ein bisschen wie im Escort…im Winter die kühle Blonde, im Sommer die rassige Brünette – ein bunter Fächer voller Möglichkeiten.

Heuer ist das The Chedi Andermatt zum zweiten mal in Folge zum „Besten Winterhotel in der Schweiz“ gewählt worden. Es ist also definitiv Zeit, sich wieder etwas Gutes zu tun und sich für das anstrengende Jahr zu belohnen. Im Übrigen macht solch ein Hotel auch alleine Freude – langweilen wird man sich unter Garantie nicht.

THE CHEDI ANDERMATT
Gotthardstrasse 4
CH-6490 Andermatt
Schweiz
T +41 (41) 888 74 88
F +41 (41) 888 74 99

Allgemeine E-mail: info@chediandermatt.com
Reservierung E-mail: reservations@chediandermatt.com

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