Warum immer Basel oder Miami? Das muss man sich im Mittleren Osten gedacht haben und rief nun die Art Dubai ins Leben, die sich in den letzten Jahren als wichtigste Kunstmesse im arabischen Raum etablierte. Veranstaltungsort ist das Madinat Jumeirah Resort, wo internationale und regionale Werke von mehr als 500 Künstlern in 74 Galerien ausgestellt werden. Es ist ein Treffpunkt arabischer Kenner, die westliche Kunst suchen und Europäern, die Werke arabischer Künstler kaufen.

Zwischen Wüste und Meer wird die junge und vielschichtige Kunst optimal in Szene gesetzt. Mit dabei sind hochkarätige Galerien wie „Arndt“ aus Berlin, „Radolphe Janssen“ aus Brüssel, „Lombard Freid Projects“ aus New York oder die Galerie „Perrotin“ aus Paris. Sie präsentieren sich den mittlerweile bis zu 20.000 Besuchern von ihrer besten Seite. Neben hochwertigen Ausstellungsstücken lockt das besondere Ambiente Kunstliebhaber aus aller Welt.

Zeitgleich können Interessierte auch die „Design Days Dubai“ besuchen. Hier hat es Messechef Cyril Zammit in nur kurzer Zeit geschafft, eine beachtenswerte Mischung aus regionalen Designern, die in Mitteleuropa schon bald eine Rolle spielen könnten, und europäischen Gestaltern, die auf den immer noch attraktiven Markt der Golfstaaten drängen, zu präsentieren. Dieser Umstand zeigt sich auch in den Headlinern der letzten Design Days Dubai. Internationale Künstler wie Jedd Novatt, Guy de Rougemont, Joseph Walsh oder auch Charles Kalpakian zeigten ihre Werke ebenso wie regionale Grössen, beispielsweise aus der Beiruter „Carwan Gallery“ (Gewinner des Wallpaper Magazin Best Design Award 2012).

Doch woher kommt der auch im Vergleich zum vergangenen Jahr überraschend große kommerzielle Erfolg und Ansturm auf die zeitgenössische arabische Kunst? Es hat wohl vor allem mit der rasant steigenden Zahl privater Sammlungen, Sammler-Museen und dem stetig wachsenden globalen Interesse an der Kunst der Region zu tun. Aber auch Dubai selbst trägt wesentlich dazu bei. Letztes Jahr noch beinahe bankrott, hat sich das Emirat deutlich erholt. Neue Hochhäuser entstehen, zwei Galerienviertel mit über 40 Design- und Kunstgalerien konnten sich etablieren und pünktlich zur Art Dubai meldet das Herrscherhaus Pläne für ein neues Kulturviertel an.

Fragt man Cyril Zammit nach den regionalen Besonderheiten arabischer Kunstkäufer, findet er, „dass vielen der Stücken, die verkauft wurden, ein durchaus praktischer Charakter innewohnt. Hocker, Bänke, Tische…etc. Es werden (Kunst-) Stücke mit potenziellem Nutzen gesucht. Ausserdem konnten wir eine Rückkehr zu klassischen Designs und Materialien erkennen. Vielleicht ist es ja die Erfahrung der letzten Jahre, die gezeigt hat, dass es nicht immer nur nach oben geht, die in den Golfstaaten den Wunsch nach Vertrautem und Geborgenheit aufkommen ließ. So fühlen wir uns beispielsweise einfach gut in der Gegenwart von Holz.“

Wir von Excellent Escorts klopfen dreimal darauf und ergänzen: die Gegenwart einer charmanten Escort Dame, additional dazu, wäre die perfekte Liason und machte einen Ausflug in die Emirate geradezu noch erträglicher. Man stünde zum Beispiel gemeinsam vor Kunst, könnte seinen Gedanken freien Lauf lassen und Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Intention des Künstlers später in den privaten Gemächern beilegen ;-).

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