Eine ganz besondere Ausstellungspremiere bietet derzeit das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum. Das Werk des Cornelis Pietersz Bega, niederländischer Barockmaler des 17. Jahrhunderts, wird hier erstmals in einer umfangreichen Einzelausstellung gewürdigt. Cornelis Bega wurde 1631 oder 1632 in Haarlem geboren, wo er noch recht jung im Jahre 1664 wahrscheinlich der Pest erlag. Aus einer wohlhabenden Familie stammend, widmete er sein kurzes Leben ausschließlich der Kunst. Als gelehrigster Schüler des stilprägenden Adriaen van Ostade entwickelte er ebenfalls eine Vorliebe für Motive aus dem rauen, ländlichen Milieu.

Die niederländische Malerei wurde im 17. Jahrhundert das „Goldene Zeitalter“ genannt wird; es tauchen auf den Leinwänden der Künstler aber eher rustikale Szenen auf. Bega fand seine Motive im Alltag der mittleren oder niederen Gesellschaftsschichten. Jedoch führte er einen feineren Pinselstrich und wählte eher eine zurückhaltende, erdige Farbpalette als die Kollegen seiner heute als „Genremalerei“ bezeichneten Zunft. So hob er sich von diesen auch ab und verfeinerte sein Handwerk perfektionistisch. Vor allem ein virtuoser Faltenwurf taucht in vielen seiner Werke auf. Elegant und feinmalerisch gibt er Gewänder naturgetreu wieder.

Vergleiche mit den beiden wichtigsten Malern des Goldenen Zeitalters zeigen einerseits das Streben Begas, ähnlich wie Rembrandt, die Sinne der Bildbetrachter anzusprechen und auch übte er sich im zarten Ausbalancieren von Hell und Dunkel, ähnlich wie bei Vermeer. In rund 110 Exponaten – etwa zu gleichen Teilen Gemälde, Zeichnungen und Radierungen – wird die Virtuosität Begas sichtbar.

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