Am 22. Februar vor 25 Jahren verstarb Andy Warhol. Das Kind tschechischer Einwanderer (wer hätte das gedacht 😉 lebte den amerikanischen Traum und avancierte in den 60er und 70er Jahren zur prägendsten Figur der Pop-Art. EE gedenkt dem Ausnahmekünstler und fasst Wissenswertes kurz zusammen. Sein Weg begann als Werbegrafiker und Ende der 50er Jahre gehörter es zu den höchstbezahltesten Grafikern in Manhattan. Grafische Themen finden sich auch in seinen Bildern und Drucken immer wieder – aber er ging noch weiter: sein Sujet umfasste Musik sowie Film. Warhol produzierte, vermarktete und gestaltete 1967 das erste Album der Band „Velvet Underground“ und wer kennt sie nicht: die legendäre Banane auf der „The Velvet Underground and Nico“ LP.

Spannend ist auch die “Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück”, in der Warhol sich über Geld, Ruhm und den Ort für den Einkauf der richtige Unterwäsche auslässt. Kritische, zynische und erschreckend oberflächliche Zitate kommen aus dem Buch, das sich schnell und unterhaltsam liest. „Kaufen ist sehr viel amerikanischer als Denken“ oder „Das Schönste an Tokio ist McDonald’s. Das Schönste an Stockholm ist McDonald’s. Das Schönste an Florenz ist McDonald’s. Peking und Leningrad haben noch nichts Schönes“ und sehr zauberhaft auch: “Leute, die unter Nervenzusammenbrüchen leiden, können manchmal sehr schön aussehen, weil in ihren Bewegungen etwas Zerbrechliches liegt. Diese Ausstrahlung läßt sie noch schöner wirken.”

Nicht zu vergessen ist die von ihm 1962 gegründeten „Factory“ – ein Atelier und Experimentierfeld, in dem sich die unterschiedlichsten Kreativen seiner Zeit trafen. Darunter Stars wie Bob Dylan, Mick Jagger oder Jim Morrison und namhafte Künstlerkollegen wie Salvador Dalí oder Marcel Duchamp.

Wer mehr über Andrew Warhol erfahren möchte, dem legen wir die Biographie von Fred Lawrence Guiles an Herz und den Gang ins Museum. Viel Spaß.

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