Der Name Heinrich Kley war bis vor kurzem nur Kunstkennern ein Begriff. Das Werk und das Leben des Künstlers, der von 1863 bis 1945 lebte, ist von der kunsthistorischen Forschung erst vor kurzem aufgearbeitet worden. Die neue Ausstellung in der Villa Stuck will jedoch zeigen, dass Kleys Werk originelle und qualitativ hochwertige Bilder enthält, die es wert sind, beachtet zu werden. Als Heinrich Kley noch lebte, war er als Industriemaler bekannt, der seine Motive hauptsächlich in den Gussstahlfabriken und Hüttenwerken fand. Seine satirischen und grotesken Federzeichnungen faszinierten später Walt Disney, der die Arbeiten des Künstlers als Inspiration für seine Zeichentrickfilme nutzte.

Erstmals wird das Werk des Malers und Zeichners Heinrich Kley (1863-1945) in einer umfassenden monographischen Ausstellung gezeigt und in den Kontext seiner Zeit gestellt. Heinrich Kley genoss zu Lebzeiten den Ruf eines erstrangigen Industriemalers, der seine Motive hauptsächlich in den Krupp’schen Gussstahlfabriken und Hüttenwerken fand. Wie kaum ein Zweiter verstand er es,
die spezifischen atmosphärischen Stimmungen jener Welt durch die subtile Verbindung von zeichnerischer Präzision und koloristischem Feingefühl einzufangen. Diese Eigenschaften verleihen seinen Darstellungen über ihren historischen Wert hinaus auch heute noch besonderen ästhetischen Reiz.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Künstler hingegen erst durch die Mitarbeit an den Zeitschriften „Simplicissimus“ und „Jugend“ bekannt. Vor dem Ersten Weltkrieg publizierten sie hunderte seiner humoristischen, satirischen und grotesken Federzeichnungen, in denen er Themen der Gesellschaftspolitik, des technischen Fortschritts sowie des Verhältnisses zwischen Mann und Frau
aufgriff. Wie die Gegenüberstellung dieser Werke mit denen der Zeitgenossen Max Klinger, Franz von Stuck, Alfred Kubin und den Mitarbeitern des Simplicissimus zeigt, stehen sie ihnen im Hinblick auf technische Virtuosität, psychologisches Einfühlungsvermögen und bildnerische Phantasie in nichts nach. Mit gleicher Könnerschaft charakterisierte Heinrich Kley menschliche Verhaltensweisen durch Mensch-Tier-Vergleiche pointiert und unterhaltsam. Diese Qualitäten
faszinierten Jahrzehnte später Walt Disney, der die Arbeiten des Künstlers nicht nur sammelte, sondern auch als Inspirationsquelle für seine Zeichentrickfilme nutzte. Hierdurch erfuhr sein Werk noch zu Lebzeiten eine gleichermaßen ungeahnte wie bemerkenswerte Rezeption durch ein revolutionäres künstlerisches Medium.

Empfehlung von EXCELLENT ESCORTS dazu – besuchen sie mit einer schönen Münchener Escort Dame die Ausstellung des Meisters der Zeichenfeder Heinrich Kley in der Villa Stuck, und vielleicht inspiriert Sie seine Virtuosität, sein Einfühlungsvermögen und seine Phantasie selbst zu ganz neuen Gedanken. Und warum nicht auch zu neuen Taten.

Heinrich Kley (1863-1945): Ein Meister der Zeichenfeder im Kontext seiner Zeit
Villa Stuck, 17. Februar bis 1. Mai 2011
Eine Ausstellung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit dem
Wilhelm-Busch-Museum Hannover, Kurator: Dr. Alexander Kunkel

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
81675 München
Telefon: 089 4555510
Fax: 089 45555124
E-Mail: villastuck@muenchen.de

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